Politische Arbeit beginnt dort, wo Entscheidungen den Alltag der Menschen unmittelbar berühren. In Großenlüder wollen die FREIEN WÄHLER deshalb künftig mit einer eigenen Ortsvereinigung stärker kommunalpolitisch in Erscheinung treten. Nach dem Besuch des Landesvorsitzenden Engin Eroglu im Rahmen seiner Sommertour war die Entscheidung für eine Neugründung gefallen. Am Freitagabend, 21. August 2026, wurde die Ortsvereinigung schließlich offiziell gegründet und ein neuer Vorstand gewählt.
Den Anstoß hatte Eroglus Besuch in Großenlüder gegeben. Im Rahmen seiner Sommertour hatte der Landesvorsitzende der FREIEN WÄHLER den Ort besucht. Dabei entstand nach Angaben der Partei schnell die Überzeugung, dass Großenlüder eine eigene Ortsvereinigung benötige. Eroglu lud deshalb bereits am 7. August 2026 zur Gründungsveranstaltung ein.
Die offizielle Gründungssitzung leitete am 21. August Wilhelm Hartmann, Mitglied des Landesvorstandes der FREIE WÄHLER Hessen. Im Mittelpunkt des Abends stand neben der formalen Gründung vor allem die Wahl des neuen Vorstandes. Zum 1. Vorsitzenden wurde Gerhard Schlitzer gewählt. Die Stellvertretung übernehmen Linda König, Alexander Killmer und Fabian Nierichlo gleichberechtigt. Schriftführerin ist Anna-Lena Killmer, das Amt des Schatzmeisters übernimmt Sebastian Lotz.
Mit der Gründung verfügt die Partei nun auch in Großenlüder über eine eigene kommunalpolitische Organisationsstruktur. Das neu gewählte Team will nach eigenen Angaben mit Energie, Tatendrang und dem Anspruch an die Arbeit gehen, vor Ort wieder stärker etwas zu bewegen. Welche konkreten politischen Schwerpunkte daraus entstehen werden, soll sich in den kommenden Wochen zeigen. Die ersten Schritte und Maßnahmen sollen unmittelbar eingeleitet werden.
An Erfahrung mangelt es dem neuen Vorsitzenden dabei nicht. Gerhard Schlitzer bringt nach Angaben der FREIEN WÄHLER 30 Jahre kommunalpolitische Erfahrung mit. Dieses Wissen soll der neuen Ortsvereinigung beim Aufbau und bei der politischen Arbeit vor Ort zugutekommen. Für die Partei ist die Neugründung damit nicht nur eine organisatorische Erweiterung, sondern zugleich der Versuch, kommunalpolitische Präsenz dauerhaft in Großenlüder zu verankern.
Der Anspruch, vor Ort etwas anzupacken, ist zugleich der Maßstab, an dem sich die neue Ortsvereinigung künftig messen lassen muss. Eine Parteigründung schafft zunächst Strukturen und Zuständigkeiten. Politisches Gewicht entsteht jedoch erst dann, wenn aus diesen Strukturen konkrete Themen, Positionen und sichtbare Arbeit in der Kommune werden. Gerade auf kommunaler Ebene entscheidet sich politische Glaubwürdigkeit weniger an großen programmatischen Versprechen als an der Frage, ob die Anliegen vor Ort tatsächlich aufgegriffen und bearbeitet werden.
Zum Abschluss der Gründungssitzung bedankte sich Wilhelm Hartmann bei allen Beteiligten. Zugleich zeigte er sich zuversichtlich mit Blick auf die künftige Zusammenarbeit. Die neue Ortsvereinigung blickt damit auf eine erste politische Etappe, in der es zunächst um den Aufbau der eigenen Arbeit gehen wird. Die Voraussetzungen dafür sind mit dem gewählten Vorstand und der kommunalpolitischen Erfahrung an der Spitze geschaffen. +++














