Fürstliches Gartenfest lockt viele Gäste nach Schloss Fasanerie

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Gartenfest auf Schloss Fasanerie. Foto: fdi-mediendienst

Trotz eines wechselhaften Starts hat das Fürstliche Gartenfest auf Schloss Fasanerie auch in diesem Jahr wieder viele Menschen in die barocke Anlage bei Eichenzell gezogen. Vom 14. bis 17. Mai drehte sich auf dem Gelände alles um Gartenkultur, Pflanzenvielfalt und Naturerlebnisse. Gartenliebhaber, Familien und Ausflügler nutzten die Gelegenheit, durch die weitläufige Parklandschaft zu schlendern und sich inspirieren zu lassen. Während die ersten Veranstaltungstage noch von kühlen Temperaturen geprägt waren, sorgte die Sonne am Sonntag für einen freundlichen und stimmungsvollen Abschluss.

Besonderes Interesse galt in diesem Jahr dem Schaugarten „Ultraviolett“ von Madleen Herbold. Unter dem Motto „Fliegende Vielfalt – Gärten voller Leben“ zeigte die Gestaltung eindrucksvoll, wie naturnahe Gärten Lebensräume schaffen können. Viele Gäste holten sich dort Ideen und Anregungen für den heimischen Garten. Ergänzt wurde das Programm durch mehrere Fachvorträge, bei denen Experten praktische Tipps und Hintergrundwissen vermittelten.

Erstmals waren auch die Senior Ranger sowie Teams des UNESCO-Biosphärenreservats Rhön aktiv an der Veranstaltung beteiligt. Auf dem Gelände wurde fotografiert, diskutiert und gefachsimpelt. Besucherinnen und Besucher aus der Region ebenso wie Gäste von außerhalb genossen die besondere Atmosphäre rund um Schloss Fasanerie.

Das Organisationsteam zeigte sich mit der Resonanz zufrieden. Trotz des durchwachsenen Wetters habe sich erneut gezeigt, welchen Stellenwert das Fürstliche Gartenfest in der Region einnimmt. Die besondere Kulisse des Schlosses und das Engagement der Aussteller trügen seit Jahren dazu bei, dass die Veranstaltung zu den beliebtesten ihrer Art zählt.

Nach dem Gartenfest richtet sich der Blick bereits auf das nächste Projekt: Vom 12. bis 14. Juni soll erstmals ein Fürstliches Gartenfest im Kloster Eberbach im Rheingau stattfinden. +++ red.

2 Kommentare

  • Mich irritiert dieses Medium, dessen Namen man inzwischen kaum noch nennen möchte, ebenfalls zunehmend. Gerade deshalb wäre es aus meiner Sicht sinnvoll, wenn sich einige heimische Honoratioren künftig etwas stärker zurücknehmen würden. Viele Besucher gehen schließlich wegen der besonderen Atmosphäre, der Gartenkultur und der Veranstaltung selbst zum Fürstlichen Gartenfest – und nicht, um später Teil fragwürdiger Bildergalerien oder oberflächlicher Selbstdarstellungen zu werden.

    Die Organisatoren täten gut daran, sich wieder stärker auf die ursprüngliche Idee des Festes zu konzentrieren: hochwertige Gartenkultur, Inspiration, Regionalität und ein stimmiges Erlebnis für die Gäste. Genau darin lag über viele Jahre die besondere Stärke der Veranstaltung. Gleichzeitig sollte auch ernst genommen werden, warum manche frühere Besucher inzwischen bewusst fernbleiben. Denn nicht wenige wünschen sich offenbar wieder mehr Authentizität und weniger Inszenierung rund um das Fest.

  • Beim Gartenfest in Eichenzell sollten eigentlich Gartengestaltung, Aussteller, Vorträge und fachlicher Austausch im Mittelpunkt stehen. Genau dafür besuchen viele Menschen die Veranstaltung.

    Umso kritischer sehen manche Besucher die starke Präsenz eines bestimmten Mediums vor Ort. Der Eindruck entsteht, dass Bildergalerien, Inszenierungen und Eigenpräsentation teilweise mehr Aufmerksamkeit erhalten als die eigentlichen Inhalte der Gartenschau.

    Viele Besucher wünschen sich daher wieder eine Berichterstattung, die stärker die Aussteller und den eigentlichen Charakter der Veranstaltung in den Fokus rückt.

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