Hessens Wirtschaft wächst – Rhein sieht Bestätigung für Landespolitik

Hessens Ministerpräsident Boris Rhein (CDU). Foto: fdi-Mediendienst

Hessens Ministerpräsident Boris Rhein sieht einen Zusammenhang zwischen dem starken Wirtschaftswachstum im ersten Halbjahr und der wirtschaftsfreundlichen Politik der Landesregierung. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes ist die hessische Wirtschaft in den ersten sechs Monaten des Jahres um 1,8 Prozent gewachsen. Damit lag das Wachstum doppelt so hoch wie im Bundesdurchschnitt.

„Hessen zeigt, was möglich ist: Kein Land ist im ersten Halbjahr stärker gewachsen als Hessen. Wir sind bundesweit Spitzenreiter. Das ist ein starkes Signal für den Wirtschafts- und Innovationsstandort Hessen und ein Beleg, dass wir mit unserer aktiven Wirtschaftspolitik genau richtig liegen“, sagte Rhein am Donnerstag in Wiesbaden. Seit dem Amtsantritt der Landesregierung im Jahr 2024 hätten Unternehmen Großinvestitionen von mehr als 25 Milliarden Euro in Hessen angekündigt oder umgesetzt, erklärte der Ministerpräsident. Die Investitionen beträfen unter anderem die Schlüsselbranchen Pharma, Industrie, Rechenzentren, Luftfahrt und Logistik. Hessen sei ein hochdynamischer Wachstumsstandort in Europa und die wirtschaftliche Herzkammer des Landes. Gemeinsam mit den innovativen Unternehmen zeige Hessen, dass noch mehr möglich sei, so Rhein.

Auch Wirtschaftsminister Kaweh Mansoori verwies auf die Bedeutung der Unternehmen und Beschäftigten für die wirtschaftliche Entwicklung. „Hessen ist ein starkes Land – mit starken Unternehmen und vor allem mit Menschen, die jeden Tag hart arbeiten und mit ihrem Einsatz zu unserem wirtschaftlichen Erfolg beitragen“, sagte Mansoori. Dass die hessische Wirtschaft stärker wachse als in jedem anderen Bundesland, gebe gerade in schwierigen Zeiten Grund zur Zuversicht.

Diesen Rückenwind wolle die Landesregierung nutzen, um weitere Investitionen anzustoßen, Arbeitsplätze zu sichern und die wirtschaftliche Stärke des Landes bei den Menschen ankommen zu lassen, erklärte der Wirtschaftsminister. Auch für die deutsche Wirtschaft insgesamt erwarten führende Forschungsinstitute eine stärkere Entwicklung. Für das laufende Jahr rechnen sie inzwischen mit einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 1,3 Prozent. Im Frühjahr hatte die Prognose noch bei 0,6 Prozent gelegen. Ministerpräsident Rhein sieht nun den Bund in der Verantwortung, die Voraussetzungen für einen nachhaltigen wirtschaftlichen Aufschwung zu schaffen. „Für Deutschland kommt es jetzt darauf an, dass wir nach Jahren des wirtschaftlichen Stillstands endlich auf einen nachhaltigen Wachstumspfad einbiegen“, sagte er.

Die von der Bundesregierung angekündigten Reformen müssten umgesetzt werden. Zugleich brauche es nach Ansicht des hessischen Ministerpräsidenten ein klares Bekenntnis zu niedrigeren Steuern, wettbewerbsfähigen Energiekosten und einem umfassenden Abbau bürokratischer Hürden. Dies sei notwendig, um Wachstum und Beschäftigung zu stärken und den Alltag für die breite Mitte der Gesellschaft bezahlbar zu halten. Nur unter diesen Bedingungen werde aus dem Aufschwung ein nachhaltiger Impuls für Deutschland, erklärte Rhein. +++

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