Ein wiedererwecktes Kleinod am Kirschberg

Alpiz huen2

Strahlende Gesichter am Gedenkstein von Wilhelm Albiez, der dem Platz am Kirschberg seinen Namen gab (von links): Karl Ufermann, Martina Sauerbier, Marita Weisz, Frederik Schmitt, Bernd Müller-Strauß, Andreas Scheibelhut, Klaus Malkmus.

Was lange ein wenig in Vergessenheit geraten war, präsentiert sich nun in neuem Glanz: Die Albiez-Ruh am Kirschberg ist vom Rhönklub Zweigverein Hünfeld umfassend erneuert und als Ort der Erholung wiederbelebt worden. Pünktlich zum 150-jährigen Bestehen des Vereins wurde der Platz am Fuße des Berges feierlich eingeweiht und markiert zugleich den Auftakt in das Jubiläumsjahr.

In den vergangenen Wochen hatten die Mitglieder des Vereins unter der Leitung von Projektleiter Klaus Malkmus ganze Arbeit geleistet. Der Weg hinauf zum Gipfelkreuz wurde wieder begehbar gemacht und zugleich um einen neu angelegten Lehrpfad ergänzt. Zehn Informationstafeln säumen nun die Strecke und vermitteln Wissenswertes über die heimische Tier- und Pflanzenwelt. Ziel sei es, Natur und Wissen miteinander zu verbinden und insbesondere jungen Besuchern einen spielerischen Zugang zur Umwelt zu ermöglichen, wie die Vorsitzende des Rhönklub Zweigvereins Hünfeld, Marita Weisz, bei der Einweihung betonte. Orte wie die Albiez-Ruh seien weit mehr als nur Naturflächen – sie stünden für Begegnung, Erholung und gelebte Gemeinschaft.

Auch aus der Kommunalpolitik gab es Anerkennung für das Engagement. Die Erste Stadträtin Martina Sauerbier, die in Vertretung von Bürgermeister Benjamin Tschesnok an der Eröffnung teilnahm, würdigte die Albiez-Ruh als Teil der Stadtgeschichte von Hünfeld. Sie zeigte sich erfreut darüber, dass dieser besondere Ort wieder stärker ins Bewusstsein rücke und künftig wohl auch häufiger Ziel von Wanderern sein werde.

Der Vize-Landrat Frederik Schmitt unterstrich in seinem Grußwort die Bedeutung des Vereinswesens für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Gerade der Rhönklub bringe Menschen unterschiedlicher Generationen zusammen und verbinde Tradition mit gelebter Gegenwart. Als Zeichen der Anerkennung überreichte er dem Zweigverein eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 500 Euro.

Lob kam auch aus den eigenen Reihen: Bernd Müller-Strauß, Vizepräsident des Rhönklubs, hob die Bedeutung engagierter Basisarbeit hervor. Mit Marita Weisz stehe ein besonders tatkräftiger Mensch an der Spitze des Hünfelder Zweigvereins, dessen Einsatz maßgeblich zum Gelingen des Projekts beigetragen habe. Die Wiederherstellung der Albiez-Ruh sei ein Beispiel für gelebtes Ehrenamt, das weit über den Verein hinauswirke.

Unterstützt wurde das Vorhaben von zahlreichen Partnern, darunter der Bauhof der Stadt Hünfeld, die Stadtwerke, der Förderverein Alte Kirche Sargenzell sowie regionale Geldinstitute und Unternehmen. Gemeinsam haben sie dazu beigetragen, dass ein Stück Natur- und Stadtgeschichte am Kirschberg wieder zugänglich ist und künftig erneut als Ort der Begegnung und Erholung dienen kann. +++

Kommentar verfassen

Banner 1 336 m

Event1

Fdi336 25pt