Die VR Bank Fulda hat am Girl’s & Boy’s Day Schülerinnen und Schülern Einblicke in die Arbeitswelt einer Regionalbank ermöglicht. Ziel der Aktion: junge Talente frühzeitig für eine Karriere im Finanzsektor zu interessieren – und die Bank als modernen Arbeitgeber zu präsentieren.
Alltag zwischen Beratung und Digitalisierung
Nach einer Einführung in die genossenschaftliche Struktur des Hauses erhielten die Teilnehmenden Einblicke in verschiedene Bereiche der Bank. Auf dem Programm standen unter anderem das Private Banking, die Firmenkundenbetreuung und der Servicebereich.
Dabei zeigte sich schnell, wie stark sich das Berufsbild Bankkaufmann oder Bankkauffrau verändert hat. Digitale Prozesse, Beratung per Video und spezialisierte Finanzprodukte prägen den Arbeitsalltag zunehmend.
Begleitet wurden die Jugendlichen von Auszubildenden des ersten Lehrjahres. Sie übernahmen eine zentrale Rolle als Ansprechpartner und vermittelten einen unmittelbaren Eindruck aus der Praxis.
Nachwuchs spricht mit Nachwuchs
Gerade dieser Ansatz war für die VR Bank Fulda bewusst gewählt. „Unsere Auszubildenden sind die besten Beispiele dafür, wie abwechslungsreich, verantwortungsvoll und regional verwurzelt eine Karriere bei uns ist“, sagte Personalvorstand Torsten Hopf.
Der direkte Austausch auf Augenhöhe scheint Wirkung zu zeigen: Viele Teilnehmende lobten laut Bank die offene Atmosphäre und die Möglichkeit, Fragen ohne Schwellenangst stellen zu können.
Arbeitgeber im Wettbewerb um junge Talente
Der Girl’s & Boy’s Day ist für viele Unternehmen längst mehr als ein Schnuppertag. In Zeiten demografischen Wandels und zunehmenden Fachkräftemangels ist er ein Baustein im Wettbewerb um Nachwuchs.
Auch die VR Bank Fulda setzt darauf, früh sichtbar zu sein – nicht nur als Bank, sondern als regionaler Arbeitgeber mit Ausbildungsangeboten und Entwicklungsperspektiven.
„Wir freuen uns, wenn der Tag Interesse weckt und vielleicht zukünftige Kolleginnen und Kollegen hervorbringt“, sagte Ausbildungsleiterin Sabrina Volz.
Regionale Bindung als Argument
Neben beruflichen Einblicken spielt auch der Standort eine Rolle. Die Bank positioniert sich bewusst als regional verwurzeltes Institut, das Karrierechancen ohne Umzug in größere Städte ermöglichen will.
Für viele Jugendliche bleibt genau das ein entscheidender Faktor: Arbeiten in der Heimatregion statt Pendeln oder Wegzug.
Fazit: Imagepflege mit Langzeitwirkung
Der Aktionstag zeigt, wie eng Nachwuchsgewinnung und Imagearbeit inzwischen miteinander verbunden sind. Die VR Bank Fulda nutzt den Girl’s & Boy’s Day nicht nur zur Information, sondern auch zur langfristigen Bindung potenzieller Bewerber.
Ob daraus tatsächlich künftige Auszubildende werden, zeigt sich erst in einigen Jahren. Der erste Eindruck dürfte jedoch gesetzt sein. +++ red.














