Die Kindertagespflege bleibt ein wichtiger Baustein der Kinderbetreuung in Stadt und Landkreis Fulda. Mit dem erfolgreichen Abschluss einer einjährigen Weiterbildung haben nun sieben Tagesmütter den praxisbegleitenden Teil ihrer Qualifizierung absolviert und stehen künftig mit erweiterten fachlichen Kompetenzen für die Betreuung von Kindern zur Verfügung.
Im Landratsamt überreichten Erster Kreisbeigeordneter Frederik Schmitt und der Leiter des Jugendamtes der Stadt Fulda, Stefan Mölleney, den Absolventinnen ihre Zertifikate und würdigten deren Engagement. Fünf der neuen Tagesmütter kommen aus den Gemeinden des Landkreises Fulda, zwei aus der Stadt Fulda. Über einen Zeitraum von zwölf Monaten absolvierten sie ihre tätigkeitsbegleitende Weiterbildung, in der neben der praktischen Arbeit insbesondere Inhalte der Frühpädagogik, der Qualitätssicherung sowie der selbstständigen Berufsausübung vertieft wurden.
Die Kindertagespflege gilt als Betreuungsform, die familiäre Strukturen mit pädagogischer Begleitung verbindet. Charakteristisch sind kleine Gruppen mit höchstens fünf Kindern, die feste Zuordnung jedes Kindes zu einer Bezugsperson, flexible Betreuungszeiten sowie eine individuelle Förderung, die sich an den Bedürfnissen der Kinder orientiert.
Derzeit sind im Landkreis Fulda 90 Kindertagespflegepersonen tätig und betreuen rund 400 Kinder. In der Stadt Fulda kümmern sich 25 Kindertagespflegepersonen um 70 Kinder. Damit bleibt die Kindertagespflege eine feste Ergänzung der institutionellen Kinderbetreuung und trägt dazu bei, Familien ein bedarfsgerechtes Betreuungsangebot bereitzustellen.
Interessierte, die sich über die Betreuungsform Kindertagespflege oder den nächsten Qualifizierungskurs informieren möchten, können sich an die zuständigen Fachstellen für Kindertagespflege wenden. +++ red.














