Parteien einigen sich in Eichenzell auf gemeinsame Ausschussbesetzungen

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In Eichenzell haben sich alle Parteien und Wählervereinigungen in einer überparteilichen Gesprächsrunde auf gemeinsame Personalvorschläge für die Besetzung der vier Fachausschüsse der Gemeindevertretung verständigt. Darauf weist die FDP Eichenzell in einer Mitteilung hin.

Nach der Einigung soll die CDU als größte Fraktion künftig den Vorsitz des Haupt- und Finanzausschusses übernehmen. Der Bau- und Umweltausschuss soll von der Bürgerliste geleitet werden. Die SPD soll den Vorsitz im Ausschuss für Soziales, Sport und Kultur übernehmen. Die FDP wiederum ist für den Vorsitz des Ausschusses für Digitalisierung und Smart City vorgesehen und will sich damit insbesondere einem Zukunftsthema widmen.

Auch bei den stellvertretenden Ausschussvorsitzen habe es einvernehmliche Lösungen gegeben. Wie der Eichenzeller FDP-Fraktionsvorsitzende Claus-Dieter Schad erklärte, müssten sämtliche Personalvorschläge jedoch noch durch die jeweiligen Gremien bestätigt werden.

Schad zeigte sich zugleich zufrieden mit dem Verlauf der Gespräche. In Eichenzell werde zwar in der Sache mitunter hart diskutiert und gestritten, dennoch finde auch das Miteinander seinen Platz. „Dafür danke ich allen Kollegen“, erklärte der FDP-Politiker. Das von einigen wenigen verwendete Narrativ „Wir gegen die anderen, alle gegen einen“ solle der Vergangenheit angehören.

Der FDP-Fraktionsvorsitzende betonte zudem, dass die Liberalen deutlich sichtbar in der kommunalpolitischen Mitte Eichenzells vertreten seien und mit einem starken Team in die neue Legislaturperiode gingen. Ziel der FDP sei es, Eichenzell als moderne und wirtschaftsstarke Gemeinde kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Dabei dürften nach Ansicht der Liberalen politische Wünsche nicht zulasten einer soliden, sparsamen und nachhaltigen Haushalts- und Finanzpolitik gehen. Ebenso wichtig seien die Förderung der Vereine, das Ehrenamt, kulturelle Angebote sowie der gesellschaftliche Zusammenhalt.

Darüber hinaus sprach sich Schad für die Weiterentwicklung der Gewerbegebiete und die Ausweisung neuer Wohngebiete aus, um Eichenzell auch künftig für junge Familien attraktiv zu halten. Gleichzeitig brauche es eine leistungsfähige, moderne und bürgernahe Verwaltung.

Die FDP wolle an der Umsetzung dieser Ziele gemeinsam mit allen Fraktionen der Gemeindevertretung arbeiten, politische Verantwortung übernehmen und tragfähige Mehrheiten ermöglichen, erklärte Schad abschließend. +++ red.

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