Hünfelder Stadtverordnetenversammlung konstituierte sich neu

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Die Hünfelder Stadtverordnetenversammlung hat sich nach den Kommunalwahlen im März konstituiert und damit ihre Arbeit für die neue Legislaturperiode aufgenommen. In der ersten Sitzung wurden Jürgen Bohl zum neuen Stadtverordnetenvorsteher sowie die ehrenamtlichen Magistratsmitglieder gewählt.

Der 65-jährige Mackenzeller Bohl wurde einstimmig zum Stadtverordnetenvorsteher gewählt und ist damit künftig „erster Bürger der Stadt“. Er bedankte sich für das ihm entgegengebrachte Vertrauen. Seit 25 Jahren engagiert sich Bohl in der Kommunalpolitik, seit 2014 gehört er dem Magistrat als Stadtrat an. In seiner Antrittsrede hob er das gute Miteinander in der Hünfelder Stadtverordnetenversammlung hervor und sprach sich auch für die kommende Legislaturperiode für eine „faire, respektvolle und an der Sache orientierte Zusammenarbeit“ aus.

Zugleich verwies Bohl auf zahlreiche neue Gesichter in den politischen Gremien und sprach von einer regelrechten „Frischzellenkur“. Besonders begrüßte er die jüngsten Mitglieder des Stadtparlaments ebenso wie die erfahrenen Kommunalpolitiker. „Stürzen Sie sich mit Herz und Verstand in die kommunalpolitischen Herausforderungen“, sagte der neue Stadtverordnetenvorsteher.

In geheimer Wahl wurden anschließend Steffen Diegmüller, Katja Hartung-Jesensky und Udo Tischler (alle CDU) sowie Mario Wagner (SPD) und Christoph Ziegler (FDP) zu stellvertretenden Stadtverordnetenvorstehern gewählt.

Bei der Wahl der sechs ehrenamtlichen Magistratsmitglieder entfielen auf den Vorschlag der CDU 18 Stimmen, auf die CWE sechs Stimmen, auf die Grünen fünf Stimmen und auf die SPD vier Stimmen. Die FDP hatte keinen Kandidaten vorgeschlagen. Wiedergewählt wurden Wolfram Becker (CDU), der zugleich Erster Stadtrat bleibt, Karin Grosch (CDU) und Bernhard Biedenbach (CWE). Neu in den Magistrat gewählt wurden Sonja Hess und Benjamin Käsmann (beide CDU) sowie Karlheinz Fenske (Grüne).

Darüber hinaus benannte die Stadtverordnetenversammlung die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses, des Bauausschusses sowie des Rechnungsprüfungsausschusses entsprechend dem Stärkeverhältnis der Fraktionen. Die konstituierenden Sitzungen der Ausschüsse sollen am Mittwoch, 6. Mai, stattfinden.

Eröffnet worden war die Sitzung von Bürgermeister Benjamin Tschesnok. „Fünf Jahre können Sie nun gemeinsam die Zukunft unserer Stadt gestalten“, sagte er an die Stadtverordneten gerichtet. Die Wahl des Stadtverordnetenvorstehers leitete Hermann Quell als dienstältestes ununterbrochen der Stadtverordnetenversammlung angehörendes Mitglied. Er sprach sich für lebendige Debatten in der neuen Legislaturperiode aus, ohne dabei die Menschen in Hünfeld aus dem Blick zu verlieren.

Der neuen Stadtverordnetenversammlung gehören insgesamt 33 Mitglieder an. Die CDU stellt mit 20 Sitzen die stärkste Fraktion. Für die CDU wurden Jürgen Bohl, Steffen Diegmüller, Katja Hartung-Jesensky, Christina Hohmann, Chris Heumüller, Roland Höfer, Peter Schmickl, Martin Stehle, Manuel Dux, Simone Flügel, Michael Greiner, Stefan Eckart, Udo Tischler, Carolin Nuhn, Simon Filipp, Bernd Wiedelbach, Michael Kranz, Charlotte Herrmann, Daniel Trapp und Julia Richter-Gollbach gewählt.

Die SPD ist mit vier Stadtverordneten vertreten: Uwe Heinecke, Michael Göller, Mario Wagner und Natascha Kossick.

Für die CWE gehören Hermann Quell, Andreas Trapp und Dr. Lars Heckmann der Stadtverordnetenversammlung an.

Die Grünen werden durch Dr. Gunter Mertens, Burkhard Merten und Jörg Bachmann vertreten.

Die FDP stellt mit Christoph Ziegler, Theo Ziegler und Laetitia Schellenberger ebenfalls drei Stadtverordnete. +++

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