Ein nächtlicher Brand hat auf dem Gelände einer Spedition in der Industriestraße erhebliche Schäden verursacht und für einen Großeinsatz der Einsatzkräfte gesorgt. In der Nacht zu Freitag gingen dort mehrere Unterkünfte in Flammen auf: Drei Wohnwagen sowie zwei zu Wohnzwecken ausgebaute Schiffscontainer, die offenbar von Lkw-Fahrern als Übernachtungsmöglichkeit genutzt wurden, brannten vollständig aus. Glück im Unglück: Verletzt wurde bei dem Feuer niemand. Der entstandene Schaden ist dennoch beträchtlich und wird nach ersten, vorläufigen Schätzungen auf 80.000 bis 100.000 Euro beziffert. Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen dürfte die Brandursache auf Leichtfertigkeit zurückzuführen sein, eine abschließende Klärung steht jedoch noch aus und ist nun Aufgabe der Kriminalpolizei. Demnach soll einer der Bewohner alkoholisiert mit einer Zigarette eingeschlafen sein, wodurch es zu einer Flammenbildung kam. Das Feuer breitete sich in der Folge rasch aus und zerstörte die Wohnanhänger sowie die Wohncontainer vollständig. Darüber hinaus griffen die Flammen auch auf einen als Büro genutzten Anbau an einer Lagerhalle über. Bei dem mutmaßlich verantwortlichen 52-Jährigen wurde eine Blutentnahme durchgeführt; gegen ihn wird nun wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung ermittelt. +++ adm

Symbolbild
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