Auf der Autobahn 66 zwischen den Anschlussstellen Schlüchtern-Nord und Flieden ist am Sonntagmittag ein Auto vollständig ausgebrannt. Der 74 Jahre alte Fahrer konnte seinen Wagen rechtzeitig verlassen und blieb unverletzt.
Wie die Polizei mitteilte, ereignete sich der Vorfall gegen 12.30 Uhr in Fahrtrichtung Fulda. Nach bisherigen Erkenntnissen war der Mann mit einem Mercedes-Kompakt-SUV aus dem Zulassungsbezirk Hamburg unterwegs, als er in Höhe des Stationskilometers 185 innerhalb der dort eingerichteten Baustelle Rauchentwicklung an seinem Fahrzeug bemerkte.
Der Fahrer stellte den Wagen daraufhin im abgesperrten Bereich der Baustelle ab und brachte sich in Sicherheit. Kurz darauf geriet das Fahrzeug in Vollbrand. Die Feuerwehr Schlüchtern konnte das Feuer löschen.
An dem Mercedes entstand nach Polizeiangaben Totalschaden. Der Schaden am Fahrzeug wird auf rund 35.000 Euro geschätzt. Zudem wurden der Fahrbahnbelag sowie Einrichtungen der Baustelle beschädigt. Der Gesamtschaden beläuft sich demnach auf etwa 45.000 Euro.
Neben der Feuerwehr Schlüchtern waren zwei Streifen der Polizeiautobahnstation Petersberg sowie ein Abschleppunternehmen im Einsatz.
Für die Dauer der Lösch- und Bergungsarbeiten musste die A66 in Fahrtrichtung Fulda für etwa eine Stunde voll gesperrt werden. Infolge der Sperrung bildete sich zeitweise ein Rückstau bis zur Anschlussstelle Schlüchtern-Nord. Dieser erreichte nach Polizeiangaben eine Länge von rund anderthalb Kilometern. +++











