Caritas zieht Bilanz: Jahresbericht zeigt die Vielfalt sozialer Hilfen

Caritas jb2026

Den Jahresbericht 2025 stellten Fachbereichsleiterin Janina Wübbelsmann, Geschäftsführerin Susanne Saradj, Vorstandsvorsitzender Raimund Kind und die Vorstandsmitglieder Ursula Veltum, Stephan Büttner und Thomas Engel vor. (v.l.) Foto: privat

Soziale Arbeit beginnt häufig dort, wo Menschen in schwierigen Lebenslagen den ersten Schritt wagen und Unterstützung suchen. Der Caritasverband für die Regionen Fulda und Geisa e. V. stellt diesen Gedanken in den Mittelpunkt seines Jahresberichts 2025, der unter dem Motto „Da kann ja jeder kommen. Caritas öffnet Türen“ die Arbeit des vergangenen Jahres dokumentiert und zugleich die Bandbreite der Hilfsangebote des Verbandes aufzeigt.

Der Bericht gibt Einblicke in die unterschiedlichen Arbeitsfelder der Caritas und verdeutlicht anhand konkreter Beispiele, wie Menschen in belastenden Lebenssituationen begleitet werden. „Wer zur Caritas kommt, bringt bereits das Wichtigste mit: den Mut, Hilfe anzunehmen“, betonen Vorstand und Geschäftsführung. Die Caritas verstehe sich als offene Anlaufstelle für alle Menschen – unabhängig von Herkunft, Glauben, Lebenssituation oder Staatsangehörigkeit.

Insgesamt umfasst der Jahresbericht 17 Kapitel, in denen die verschiedenen Aufgabenbereiche des Verbandes vorgestellt werden. Dazu gehören die ambulante häusliche Pflege, die Jugendsozialarbeit, die Wohnungslosenhilfe, die Sozial- und Lebensberatung, die Schuldner- und Insolvenzberatung, die Migrationsberatung, die Betreuung von Gemeinschaftsunterkünften für Geflüchtete, die Ökumenische Bahnhofsmission Fulda, der Sozialdienst für Gehörlose sowie das Caritas-Zentrum für Sucht- und Drogenhilfe mit seinen Präventions- und Beratungsangeboten. Ergänzt wird das Spektrum durch Tagesstruktur- und Assistenzleistungen für beeinträchtigte Menschen. Der Bericht macht damit deutlich, wie breit das Hilfsangebot des Verbandes angelegt ist und dass es darauf ausgerichtet ist, Menschen zu stärken, gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen und Perspektiven für ein selbstbestimmtes Leben zu eröffnen.

Wie sich diese Unterstützung im Alltag auswirkt, verdeutlicht eines der im Jahresbericht geschilderten Beispiele. In der Integrierten Wohnungslosenhilfe Haus Jakobsbrunnen erhielten im Frühjahr und Herbst rund 80 Menschen in prekären Lebenssituationen einen kostenlosen Haarschnitt. Die Aktion sollte das Selbstwertgefühl der Betroffenen stärken und ihnen neue Zuversicht vermitteln. Weitere anonymisierte Fallbeispiele geben Einblicke in die tägliche Arbeit der Mitarbeitenden und veranschaulichen die unterschiedlichen Herausforderungen, mit denen sich die Beratungsstellen und Einrichtungen des Verbandes befassen.

Geschäftsführerin Susanne Saradj betont, dass die Angebote allen Menschen offenstehen, die Unterstützung benötigen. Zugleich verweist sie darauf, dass die Arbeit der Caritas nicht allein vom Einsatz der hauptamtlichen Mitarbeitenden getragen werde. Einen wesentlichen Beitrag leisteten auch zahlreiche Ehrenamtliche sowie Spenden und Fördermittel, die viele Angebote erst ermöglichten.

Ergänzt wird der Jahresbericht durch Fotos und Grafiken, die die Reichweite und Vielfalt der Hilfsangebote veranschaulichen. Der Jahresbericht 2025 des Caritasverbandes für die Regionen Fulda und Geisa e. V. steht ab sofort kostenlos auf der Internetseite des Verbandes zum Download bereit und kann darüber hinaus auf Anfrage kostenfrei zugesandt werden. +++

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