Ein schwer beschädigter Mini Cooper im Seitengraben, ein Rettungshubschrauber auf der Fahrbahn und zeitweise gesperrte Fahrstreifen haben am Donnerstagabend auf der Autobahn 7 bei Fulda für erhebliche Verkehrsbehinderungen gesorgt. Trotz des folgenschweren Unfallverlaufs erlitt der Fahrer nach ersten Erkenntnissen keine lebensbedrohlichen Verletzungen.
Der Unfall ereignete sich gegen 18 Uhr auf der A7 in Fahrtrichtung Fulda, etwa 1200 Meter vor dem Autobahnparkplatz „Hummelskopf“. Nach Angaben der Polizei war ein 63 Jahre alter Mann aus dem Landkreis Fulda allein mit seinem Mini Cooper unterwegs, als das Fahrzeug aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn abkam. Der Wagen überfuhr zunächst den Standstreifen und geriet anschließend in den angrenzenden Grünstreifen.
Im weiteren Verlauf fuhr das Fahrzeug auf eine beginnende Schutzplanke auf und touchierte dabei ein elektronisches Verkehrsschild. Nach rund 40 Metern wurde der Pkw von der Leitplanke in den Seitengraben abgeleitet, wo er schließlich stark beschädigt und abschüssig zur Fahrbahn auf allen vier Rädern zum Stillstand kam. Der Fahrer konnte sich selbstständig aus dem Fahrzeug befreien.
Die erste Meldung weiterer Verkehrsteilnehmer ließ zunächst auf ein schwerwiegenderes Schadensbild schließen. Neben einer Streife der Polizeiautobahnstation Petersberg wurden deshalb zwei Rettungswagen, ein Fahrzeug der Feuerwehr Fulda sowie der Rettungshubschrauber „Christoph 28“ mit Notarzt zur Unfallstelle entsandt. Für die Landung des Hubschraubers musste die Südfahrbahn der Autobahn in Richtung Fulda zeitweise vollständig gesperrt werden. Der Verkehr staute sich daraufhin deutlich zurück. Eine Rundfunkwarnmeldung wurde ausgestrahlt, auf eine Umleitung verzichteten die Einsatzkräfte jedoch wegen der vergleichsweise kurzen Dauer der Sperrung.
Nach der medizinischen Erstversorgung wurde der Fahrer mit nicht lebensbedrohlichen Verletzungen in ein nahe gelegenes Krankenhaus gebracht. Der beschädigte Wagen wurde anschließend durch ein Abschleppunternehmen geborgen. Die Maßnahmen an der Unfallstelle dauerten bis etwa 19.45 Uhr und wurden von der Polizeiautobahnstation Petersberg begleitet.
Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 30.000 Euro. +++















