Polizeibeamtin bei Unfall auf der A7 verletzt

Rettungswagen

Bei einem Verkehrsunfall auf der Autobahn 7 bei Fulda ist am Dienstagabend eine Polizeibeamtin verletzt worden. Nach Angaben der Polizei verlor ein 53 Jahre alter Autofahrer bei starkem Regen und stellenweise auftretendem Aquaplaning die Kontrolle über seinen Wagen und durchbrach die Schutzplanke.

Der Mann aus dem Landkreis Miltenberg war gegen 20.40 Uhr allein mit einer Mercedes E-Klasse auf der linken Fahrspur der A7 in Fahrtrichtung Fulda unterwegs. Zwischen Niederaula und der Anschlussstelle Hünfeld/Schlitz befanden sich zu diesem Zeitpunkt mehrere Streifenwagen der Polizeiautobahnstation Petersberg wegen der Absicherung einer anderen Unfallstelle auf dem Standstreifen. Die Einsatzfahrzeuge standen mit eingeschaltetem Blaulicht und Warnblinkern an der Fahrbahn.

Nach bisherigen Erkenntnissen bremste der 53-Jährige seinen Wagen auf Höhe Kilometer 548,3 bei erheblicher Fahrbahnnässe ab und verlor dabei die Kontrolle über das Fahrzeug. Der Mercedes schleuderte über die gesamte Fahrbahn nach rechts in Richtung Schutzplanke. Unmittelbar hinter dem Heck eines auf dem Seitenstreifen stehenden Funkstreifenwagens prallte das Auto gegen die Schutzplanke, durchbrach diese und kam in der angrenzenden Böschung stark beschädigt zum Stehen.

Dabei wurde eine 31-jährige Polizeibeamtin erfasst und ebenfalls in Richtung Böschung geschleudert. Die Beamtin hatte sich zum Unfallzeitpunkt vor dem Streifenwagen befunden und wollte gerade die Schutzplanke in Richtung Böschung übersteigen. Sie erlitt nach Polizeiangaben glücklicherweise keine lebensbedrohlichen Verletzungen und blieb im Bereich der Böschung liegen.

Der Fahrer des Mercedes konnte sich selbstständig aus seinem Fahrzeug befreien und blieb unverletzt.

Ein weiterer Streifenwagen der Polizeiautobahnstation Petersberg hatte sich bereits zuvor auf Höhe Kilometer 547,7 zur zusätzlichen Vorwarnung der Gefahrenstelle auf dem Standstreifen beziehungsweise dem rechten Fahrstreifen positioniert. Die dort eingesetzten Beamten warnten Verkehrsteilnehmer aktiv mittels Lichtzeichen, da der Bereich bei Nässe als Unfallschwerpunkt gilt. Sie sicherten unmittelbar nach dem Unfall die Unfallstelle ab und leisteten erste Hilfe.

Neben Kräften der Polizeiautobahnstation Bad Hersfeld und der Polizeistation Fulda wurden zwei Rettungswagen, zwei Fahrzeuge der Feuerwehr sowie der Rettungshubschrauber Christoph 28 mit Notarzt zur Unfallstelle entsandt. Auch die Autobahnmeisterei Fulda war zur Absicherung und Vorwarnung im Einsatz.

Für die Landung des Rettungshubschraubers musste die Südfahrbahn der A7 in Richtung Fulda/Hünfeld zeitweise vollständig gesperrt werden. Dadurch kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen und Rückstau. Im weiteren Verlauf wurde die Fahrbahn wegen der aufwendigen Bergung des Mercedes erneut zeitweise voll gesperrt. Teilweise konnte der Verkehr über die linke Fahrspur an der Unfallstelle vorbeigeführt werden. Zudem wurde eine Rundfunkwarnmeldung ausgestrahlt.

Die verletzte Polizeibeamtin wurde nach der Erstversorgung durch Rettungskräfte zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der stark beschädigte Mercedes wurde von einem Abschleppdienst geborgen und abtransportiert. Die Maßnahmen an der Unfallstelle wurden bis zum Abschluss von der Polizeiautobahnstation Petersberg begleitet.

Der entstandene Sachschaden wird auf mindestens 60.000 Euro geschätzt. +++

Kommentar verfassen

Banner 1 336 m

Event1

Banner336 p1