38-Jähriger nach Brand in Bad Homburger Parkhaus in Untersuchungshaft

El feuerwehr

Symbolbild

Nach dem Großbrand im Parkhaus des Seedammbads in Bad Homburg v. d. Höhe sitzt ein 38 Jahre alter Tatverdächtiger wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung in Untersuchungshaft. Das teilten die Ermittlungsbehörden mit.

Das Feuer war am späten Nachmittag des 23. April 2026 in dem Parkhaus ausgebrochen. Dabei brannten elf Fahrzeuge vollständig aus, mehrere davon bis auf das Fahrgestell. Weitere 25 Fahrzeuge wurden beschädigt. Personen wurden durch den Brand nicht verletzt.

Nach bisherigen Erkenntnissen soll der 38-jährige moldauisch-rumänische Tatverdächtige ein in dem Parkhaus abgestelltes Fahrzeug angezündet haben. Das Feuer habe sich anschließend auf umliegende Fahrzeuge sowie auf Teile des Parkhauses ausgebreitet.

Der Schaden an den Fahrzeugen wird auf rund 800.000 Euro geschätzt. Wie hoch der Schaden am Gebäude ist, konnte bislang noch nicht beziffert werden.

Festgenommen wurde der Mann am 30. April 2026 in einer Einrichtung der Caritas-Wohnungslosenhilfe in Bad Homburg v. d. Höhe. Am 1. Mai wurde er der Ermittlungsrichterin am Amtsgericht Frankfurt am Main vorgeführt. Diese erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Haftbefehl.

Zu einem möglichen Motiv des Beschuldigten lagen den Ermittlern zunächst keine Erkenntnisse vor. Die Ermittlungen dauern an. Dabei prüfen die Behörden auch mögliche Zusammenhänge mit weiteren Brandvorfällen in Bad Homburg v. d. Höhe. +++

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