Neue doyo-Tour „Spüre Fulda“ macht die Innenstadt digital erlebbar

Neue doyo-Tour

Foto: Stadt

Städte erzählen Geschichten. Manche stehen in Reiseführern, andere verstecken sich zwischen Schaufenstern, Hinterhöfen, Straßenecken und Cafétischen. Oft sind es gerade die unscheinbaren Orte, die das Lebensgefühl einer Stadt prägen. In Fulda soll genau dieses alltägliche, lebendige Gesicht der Innenstadt nun auf neue Weise sichtbar werden – digital, interaktiv und direkt vor Ort.

Mit der kostenlosen doyo-Tour „Spüre Fulda“ erhält die Barockstadt eine neue Form der Stadtführung, die klassische Sehenswürdigkeiten mit lokalen Geschichten, Gastronomie, Handel und urbanem Leben verbindet. Statt festen Gruppen und vorgegebenen Zeiten können Besucherinnen und Besucher ebenso wie Einheimische die Innenstadt eigenständig erkunden – flexibel, spontan und mit dem Smartphone in der Hand.

Im Mittelpunkt der neuen Tour stehen die Quartiere der Fuldaer Innenstadt. Sie erzählt von ihrer Geschichte, ihrer Entwicklung und davon, wie sich Stadtleben bis heute verändert. Gleichzeitig richtet sie den Blick auf Cafés, Restaurants und Geschäfte entlang der Strecke und macht deutlich, wie eng Kultur, Handel und Gastronomie miteinander verwoben sind.

Entwickelt wurde das Angebot gemeinsam vom Stadtmarketing der Stadt Fulda, dem City Marketing e.V. und dem Fuldaer Startup kaleidos:code, das mit der doyo-App digitale Stadtführungen anbietet. Die Idee dahinter: Stadt nicht nur zu zeigen, sondern erlebbar zu machen.

Wer die Tour startet, wird per App von Station zu Station geführt. Vor Ort erscheinen kurze Geschichten, Hintergründe und Anekdoten zu Straßen, Plätzen oder Gebäuden. Ergänzt wird das Angebot durch kleine Quizfragen und spielerische Aufgaben, die dazu einladen, genauer hinzuschauen und die Innenstadt bewusst wahrzunehmen.

„Fulda hat nicht nur bekannte Sehenswürdigkeiten, sondern auch viele Straßen, Plätze und kleine Orte, die voller Geschichten stecken. Mit ‚Spüre Fulda‘ möchten wir zeigen, wie lebendig und vielseitig die Innenstadt ist – historisch, kulinarisch und menschlich“, sagt Sebastian Brähler, Geschäftsführer von kaleidos:code und Mitgründer von doyo.

Dabei knüpft das Projekt bewusst an ein bereits etabliertes Stadtmarketing-Konzept an. Unter dem Namen „Spüre Fulda“ werden über Internet und soziale Medien seit geraumer Zeit Menschen, Orte und Geschichten aus der Stadt vorgestellt. Die neue digitale Tour erweitert diesen Ansatz nun direkt in den öffentlichen Raum hinein.

„‚Spüre Fulda‘ ist in Fulda bereits ein etablierter Begriff: Über die Website und Instagram zeigen wir schon heute die vielen Geschichten, Orte und Menschen, die unsere Stadt prägen“, erklärt Katharina Stupp vom Stadtmarketing der Stadt Fulda. „Die neue doyo-Tour ergänzt dieses Angebot ideal und trägt den Gedanken weiter in die Innenstadt – dorthin, wo Fulda mit Handel, Gastronomie, Kultur und besonderen Orten unmittelbar erlebbar wird. So laden wir Einheimische und Gäste ein, Fulda mit offenen Augen neu zu entdecken.“

Die empfohlene Route führt durch acht Quartiere der Innenstadt und verbindet bekannte Wege mit weniger beachteten Perspektiven. Ausgangspunkt ist die Friedrichstraße. Von dort verläuft die Tour über den Severiberg und Luckenberg entlang der Mittelstraße bis zum Gemüsemarkt. Anschließend geht es über die Löherstraße weiter ins Bermudadreieck und zum Buttermarkt, bevor die Strecke über den Universitätsplatz schließlich in der Bahnhofstraße endet.

Dabei bleibt die Führung bewusst offen gestaltet. Nutzerinnen und Nutzer können der vorgeschlagenen Route folgen oder an jeder beliebigen Station einsteigen. Genau darin liegt der Reiz des Konzepts: Die Stadt soll nicht konsumiert, sondern entdeckt werden – Schritt für Schritt, Geschichte für Geschichte und oft dort, wo man im Alltag achtlos vorbeigeht. +++ red.

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