Kleinflugzeug stürzt auf Segelflugplatz ab - Rettungskräfte finden beide Insassen leblos im Wrack

Beim Absturz eines Kleinflugzeugs sind am Dienstagvormittag nahe dem Segelflugplatz im Pohlheimer Ortsteil Watzenborn-Steinberg zwei Menschen lebensgefährlich verletzt worden. Die beiden Insassen wurden zunächst leblos aus dem Wrack geborgen, nach Reanimationsmaßnahmen in ein Krankenhaus gebracht, Dort starben sie später an ihren schweren Verletzungen. Die Ursache des Absturzes ist bislang unklar.

Der Notruf ging gegen 11.30 Uhr bei der Polizei Mittelhessen ein. Zeugen hatten beobachtet, wie die Propellermaschine auf ein Feld in der Nähe des Segelflugplatzes abstürzte. „Die ersten Angaben von Zeugen, die wir haben, ist, dass das Flugzeug aus einer gewissen Höhe, etwa 100 bis 150 Meter, das sind erste Schätzungen, vom Himmel gefallen ist“, sagte Polizeisprecher Pierre Gard vor Ort. Ob sich das Flugzeug im Start- oder Landevorgang befand, ist nach bisherigen Erkenntnissen noch unklar.

Ein Großaufgebot an Rettungskräften rückte zur Unfallstelle nahe der Landebahn aus. Ersthelfer waren bereits vor Ort und begannen sofort mit der Versorgung der Verunglückten. Die Einsatzkräfte fanden die beiden Insassen in dem völlig zerstörten Wrack zunächst leblos vor und leisteten umgehend Erste Hilfe. Anschließend brachte der Rettungsdienst beide Verletzten unter Reanimationsbedingungen in eine Klinik. Ihr Zustand wird als kritisch beschrieben.

Die Polizei sperrte den Bereich um die Absturzstelle gemeinsam mit der Feuerwehr weiträumig ab. „Wir haben derzeit einen Sicherheitsbereich gemeinsam mit der Feuerwehr definiert, weil wir nicht ausschließen können, dass von dem Flugzeug oder den Betriebsstoffen noch eine Gefahr ausgeht“, erklärte Gard. Spezialisten der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) haben die Ermittlungen aufgenommen und untersuchen das Wrack auf dem Feld, um die Ursache des Absturzes zu klären. „Die Umstände werden jetzt geklärt“, sagte der Polizeisprecher. Die Bergungs- und Ermittlungsarbeiten werden voraussichtlich noch mehrere Stunden andauern. +++ red.

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