Zwei schwere Unfälle haben am Sonntag im Odenwald den Einsatz von Rettungskräften und Rettungshubschraubern erforderlich gemacht. Ein 35 Jahre alter Motorradfahrer aus Maxdorf zog sich bei einem Alleinunfall auf der L3409 schwere Verletzungen zu. Wie die Polizei Südhessen mitteilte, war der Mann gegen 13.19 Uhr auf der sogenannten Rennstrecke zwischen Stallenkandel und Ober-Mengelbach unterwegs. Er fuhr an der Spitze einer Gruppe von vier Motorradfahrern, als seine Aprilia plötzlich ins Schlingern geriet. Der 35-Jährige verlor die Kontrolle über das Motorrad, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und stürzte. Dabei erlitt er Verletzungen an der Wirbelsäule. Ein Rettungshubschrauber brachte den Schwerverletzten in die Universitätsklinik nach Mannheim. An dem Motorrad entstanden Schäden im Bereich des Lenkers und der Lenksachse, sodass die Maschine nicht mehr fahrbereit war. Die übrigen Mitglieder der Motorradgruppe kümmerten sich selbst um einen Abschleppdienst. Der Sachschaden an der Aprilia wird auf mehrere hundert Euro geschätzt.
Bereits am Vormittag war es im Wald bei Siedelsbrunn zu einem weiteren schweren Unfall gekommen. Eine 53 Jahre alte Radfahrerin aus Abtsteinach stürzte nach Angaben der Polizei Südhessen gegen 11.30 Uhr auf dem Rentnerweg, einem geschotterten Waldweg hinter dem Kloster „Buddhas Weg“, und erlitt dabei schwere Kopf- und Gesichtsverletzungen. Die Frau war gemeinsam mit ihrem Mann auf einem E-Bike unterwegs und fuhr mit leichtem Gefälle etwa zwei Kilometer vor ihm. In einer Kurve stürzte sie ohne Fremdeinwirkung auf den Kopf. Ihr Mann hatte den Sturz nach Angaben der Polizei nicht gesehen, da er zu diesem Zeitpunkt keine Sicht auf sie hatte. Nach der medizinischen Erstversorgung durch Rettungsdienst und Notarzt wurde die 53-Jährige ebenfalls mit einem Rettungshubschrauber in die Universitätsklinik nach Mannheim geflogen. Das E-Bike blieb bei dem Unfall unbeschädigt, der Fahrradhelm der Frau wies jedoch Schäden auf. +++ red.













