Mitten im anhaltenden russischen Angriffskrieg baut Hessen seine Beziehungen zur Ukraine weiter aus. Europaminister Manfred Pentz unterzeichnete in Kiew gemeinsam mit dem Gouverneur der Oblast Kiew, Mykola Kalashnyk, ein Memorandum of Understanding zur künftigen Zusammenarbeit beider Regionen.
Die Vereinbarung soll den Wiederaufbau der Ukraine begleiten und wirtschaftliche wie politische Kontakte vertiefen. Pentz sprach von einem Bekenntnis zu Europa und zur Ukraine. Unterstützung dürfe nicht bei Symbolen stehen bleiben, sondern müsse sich in konkreten Partnerschaften zeigen.
Kalashnyk bezeichnete den Besuch aus Hessen als wichtiges Zeichen. Internationale Partner sollten die Folgen des Krieges nicht nur aus der Distanz betrachten. Gemeinsam besuchten beide unter anderem Irpin und Butscha, Orte, die seit Beginn des Krieges weltweit bekannt wurden.
Für Hessen verbindet sich die Partnerschaft auch mit wirtschaftlichen Perspektiven. Besonders in den Bereichen Infrastruktur, Logistik und digitale Technologien sieht die Landesregierung Chancen für eine engere Zusammenarbeit beim Wiederaufbau der Ukraine. Rund 100.000 Ukrainer leben derzeit in Hessen.
Neben der Unterzeichnung traf Pentz in Kiew weitere Vertreter aus Politik und Verwaltung, darunter Bürgermeister Vitali Klitschko sowie Mitglieder des ukrainischen Parlaments. +++













