Gefahrgutunfall in Fulda-West endet glimpflich

Gefahrgutunfall

Ein beschädigter Behälter, austretende Gefahrstoffe und ein nächtlicher Großeinsatz haben am Donnerstagabend im Industriepark Fulda-West für erhebliche Aufmerksamkeit gesorgt. Dass die Lage dennoch ohne Verletzte und ohne weitere Komplikationen beendet werden konnte, lag nach Einschätzung der Einsatzkräfte auch an den vorbereiteten Abläufen innerhalb des betroffenen Unternehmens.

Gegen 23 Uhr waren Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei zu einer Transport-Logistik-Firma alarmiert worden, nachdem es dort zu einem Gefahrgutaustritt gekommen war. Vor Ort stellte sich die Situation nach Angaben von Einsatzleiter Carsten Richter so dar, dass ein Behälter bei innerbetrieblichen Arbeiten von einem Stapler beschädigt worden war. Der beschädigte Behälter wurde daraufhin durch Mitarbeiter der Firma selbstständig ins Freie gebracht und dort in einen sogenannten Havariecontainer umgesetzt, um eine weitere Ausbreitung der Gefahrstoffe zu verhindern.

Die Feuerwehr übernahm anschließend die Sicherungsmaßnahmen. Einsatzkräfte schlossen das Leck des Behälters und brachten Bindemittel auf, um den ausgetretenen Stoff zu sichern. Die Gefahr habe dadurch rasch unter Kontrolle gebracht werden können. Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand.

Insgesamt waren 64 Einsatzkräfte beteiligt. Neben dem hauptamtlichen Löschzug der Feuerwehr Fulda unterstützten mehrere Freiwillige Feuerwehren den Einsatz, darunter die Einheiten Fulda Mitte, Fulda Nord, Fulda Haimbach und Fulda Oberrode. Auch der Rettungsdienst sowie die Polizei Fulda waren vor Ort.

Nach Angaben des Einsatzleiters verlief der Einsatz ohne besondere Schwierigkeiten. Richter hob insbesondere die Vorbereitung des Unternehmens hervor. Die Einweisung der Einsatzkräfte sei geordnet erfolgt, zudem sei die betroffene Halle bereits geräumt gewesen. Gerade bei Gefahrgutlagen gelten funktionierende interne Abläufe und eine schnelle Abstimmung mit den Rettungskräften als entscheidend, um Risiken für Beschäftigte und Einsatzkräfte zu begrenzen.

Zur Höhe des entstandenen Schadens liegen bislang keine Informationen vor. +++

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