Wohnungsbrand in Petersberg: Feuerwehr verhindert Übergreifen der Flammen auf den Dachstuhl

Bei einem Wohnungsbrand in der Petersberger Sudetenstraße ist am frühen Samstagmorgen eine Bewohnerin verletzt worden. Das schreibt fuldainfo.de. Rund 50 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus der Gemeinde Petersberg und der Stadt Fulda rückten gegen 3 Uhr morgens zu dem Mehrfamilienhaus aus, in dem eine Wohnung im zweiten Obergeschoss in Vollbrand geraten war. Das Feuer drohte zeitweise auf den Dachstuhl des Gebäudes überzugreifen.

Als die ersten Kräfte am Einsatzort eintrafen, hatten sich die Flammen bereits über den Balkon nach außen ausgebreitet. Die Brandbekämpfung im Inneren gestaltete sich wegen der enormen Hitzeentwicklung besonders schwierig. Unter schwerem Atemschutz drangen die Feuerwehrleute in die stark verrauchte Wohnung vor. Um ein Übergreifen des Brandes auf den Dachstuhl zu verhindern, setzten die Einsatzkräfte zudem eine Drehleiter ein und bekämpften die Flammen parallel von außen.

Dass der Brand frühzeitig entdeckt wurde, ist aufmerksamen Nachbarn zu verdanken. Diese waren durch das Bersten von Fensterscheiben auf das Geschehen aufmerksam geworden und hatten rechtzeitig reagiert. Während sich die übrigen Bewohner des Hauses selbstständig und rechtzeitig in Sicherheit bringen konnten, zog sich eine Bewohnerin Verletzungen zu. Nach der Erstversorgung vor Ort durch den Rettungsdienst wurde sie zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus transportiert.

Nach Angaben des Petersberger Gemeindebrandinspektors Daniel Schindler waren insgesamt 22 Personen von dem Vorfall betroffen. Für die Dauer der rund zweistündigen Löscharbeiten mussten zahlreiche Anwohner vorübergehend in ihren Fahrzeugen oder bei Nachbarn unterkommen. Rund 50 Einsatzkräfte aus Petersberg und Fulda waren an den Löscharbeiten beteiligt. Die Brandursache ist derzeit noch unklar und Gegenstand weiterer Ermittlungen. Nach ersten Schätzungen entstand durch den Brand ein Schaden von ca. 100.000 bis 150.000 Euro. +++

fuldainfo.de

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