Auf Hessen kommt am Donnerstag eine unbeständige und teils gefährliche Wetterlage zu. Ursache ist ein Tiefdruckgebiet bei Schottland, das für verbreitete Schauer und kräftige Gewitter sorgt. Meteorologen warnen vor stürmischen Entwicklungen, die sich im Tagesverlauf nahezu landesweit bemerkbar machen können.
Begleitet werden die Gewitter von starken bis stürmischen Böen aus Südwest mit Geschwindigkeiten zwischen 70 und 85 Kilometern pro Stunde. Regional sind noch deutlich höhere Windgeschwindigkeiten möglich. In einzelnen Regionen können schwere Sturmböen um 95 Kilometer pro Stunde auftreten, vereinzelt sind sogar orkanartige Böen mit bis zu 110 Kilometern pro Stunde nicht ausgeschlossen.
Neben den starken Winden rechnen die Wetterexperten örtlich auch mit Hagel sowie Starkregen. Innerhalb einer Stunde können dabei Niederschlagsmengen von bis zu 20 Litern pro Quadratmeter fallen. Besonders bei kräftigen Gewitterzellen besteht die Gefahr kurzfristiger Beeinträchtigungen im Straßenverkehr sowie durch umstürzende Äste oder andere lose Gegenstände.
In der Nacht zum Freitag soll sich die Wetterlage wieder beruhigen. Die Gewitter klingen nach Angaben der Meteorologen rasch ab, bevor am Freitag erneut einzelne Gewitter entstehen können. Diese fallen voraussichtlich weniger intensiv aus als am Donnerstag. Dennoch sind weiterhin Böen zwischen 60 und 70 Kilometern pro Stunde möglich. Die Höchsttemperaturen liegen am Freitag zwischen 17 und 21 Grad, in den höheren Lagen der Mittelgebirge werden etwa 15 Grad erreicht. Besonders in Gewitternähe kann der Wind weiterhin kräftig auffrischen.
Auch am Wochenende bleibt das Wetter in Hessen wechselhaft. Immer wieder ziehen Schauer und einzelne Gewitter über das Land. Die Temperaturen steigen tagsüber auf 20 bis 23 Grad. In der Nacht zum Sonntag kühlt es auf Werte zwischen 12 und 7 Grad ab. Eine nachhaltige Wetterberuhigung ist damit zunächst nicht in Sicht. +++











