Wie verändert der Klimawandel die Stadt und welche Möglichkeiten gibt es, Fulda besser auf Hitze, Starkregen und andere Folgen des Klimawandels vorzubereiten? Mit diesen Fragen beschäftigt sich ein öffentlicher Klimaspaziergang am Montag, 17. August, in Fulda. Unter dem Titel „Fulda auf dem Klimaradar“ lädt die Stadt Fulda interessierte Bürgerinnen und Bürger um 17 Uhr zu einem etwa einstündigen Rundgang ein. Treffpunkt ist der Innenhof des Stadtschlosses.
Der Spaziergang führt durch die Innenstadt bis zum Umweltzentrum in der Fulda-Aue. An verschiedenen Stationen soll Klimaanpassung unmittelbar vor Ort erlebbar werden. Dabei geht es unter anderem darum, wie sich steigende Temperaturen und Extremwetterereignisse auf die Stadt auswirken, welche Maßnahmen bereits umgesetzt wurden und welche weiteren Schritte geplant sind.
Im Mittelpunkt steht zudem die Frage, welche Bedeutung Stadtgrün, Wasser und Bebauung für eine klimaresiliente Stadt haben. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen dabei nicht nur Informationen erhalten, sondern auch ihre eigenen Erfahrungen und Perspektiven einbringen können.
Geführt wird der Klimaspaziergang vom Institut für Klima- und Energiekonzepte (IN-KEK). Das Institut erarbeitet gemeinsam mit dem Büro intep und dem Klimaanpassungsmanagement der Stadt Fulda das kommunale Klimaanpassungskonzept. Fragen, Ideen und Anregungen der Bürgerinnen und Bürger sind während des Rundgangs ausdrücklich willkommen.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos und ohne vorherige Anmeldung möglich. Eingeladen sind alle, die sich für die Folgen des Klimawandels und die zukünftige Entwicklung Fuldas interessieren. Das Angebot richtet sich unter anderem an Familien, Studierende, Fachleute und interessierte Bürgerinnen und Bürger.
Noch bis zum 15. August besteht zudem die Möglichkeit, sich online an der Erarbeitung des Klimaanpassungskonzepts zu beteiligen. Dabei können Bürgerinnen und Bürger ihre eigenen Erfahrungen und Beobachtungen mitteilen. Gefragt wird unter anderem, wo es in Fulda besondere Belastungen durch Hitze, Starkregen oder Trockenheit gibt.
Hinweise können noch bis zum 15. August 2026 über eine Online-Umfrage eingereicht werden. Der Zugang zur Beteiligung erfolgt über das Beteiligungsportal Hessen. +++ red.














