Malges feiert 875 Jahre: Stehender Festzug wird Höhepunkt des Jubiläumswochenendes

Wer durch Malges fährt, kann das bevorstehende Jubiläum bereits von Weitem erkennen. Der Hünfelder Stadtteil bereitet sich auf ein besonderes Festwochenende vor: Malges wird 875 Jahre alt. Von Freitag bis Sonntag, 14. bis 16. August, wird das Jubiläum mit einem abwechslungsreichen Programm gefeiert. Höhepunkt ist am Sonntag der stehende Festzug, bei dem sich der Ort selbst zur Festmeile verwandelt.

Den Auftakt bildet am Freitagabend der Festkommers des Heimat- und Kulturvereins Malges. Eingeladen sind die Ortsgemeinschaft und alle Menschen, die sich dem Hünfelder Stadtteil verbunden fühlen. Im Mittelpunkt steht ein Rückblick auf die Geschichte des Dorfes im Hessischen Kegelspiel. Los geht es um 18 Uhr mit einem gemeinsamen Essen. Ab 19.30 Uhr beginnt der offizielle Teil des Abends, der musikalisch vom Musikverein Wölf begleitet wird.

Am Samstagabend wird es unterdessen humorvoll. Der Rhöner Comedian Franz Habersack gastiert mit seinem Programm „Kanapee Chroniken“ im Festzelt. Die Veranstaltung ist bereits vollständig ausgebucht. Auch an der Abendkasse werden keine Karten mehr erhältlich sein. Gleichzeitig öffnet das Weindorf seine Türen. Verschiedene Weine und ein kulinarisches Angebot sollen dort für einen geselligen Abend sorgen.

Der Sonntag steht schließlich ganz im Zeichen des Jubiläums und des Dorflebens. Um 10.30 Uhr beginnt im Festzelt ein Gottesdienst. Anschließend startet um 11 Uhr der stehende Festzug. Dabei wird nicht ein klassischer Festumzug durch die Straßen ziehen, sondern Malges selbst wird zum Schauplatz des Jubiläums. In verschiedenen Höfen und auf Plätzen des Stadtteils warten insgesamt 50 Attraktionen, Aussteller und Kapellen auf die Besucher.

Dass dabei nicht nur die Geschichte des Ortes, sondern auch die Gemeinschaft im Mittelpunkt stehen soll, betont Jochen Rüppner, Zweiter Vorsitzender des Heimat- und Kulturvereins Malges. „Das Schönste dabei ist, dass der Eintritt, wie am Freitag auch, frei ist“, sagt Rüppner. Neben verschiedenen Essensangeboten zu familienfreundlichen Preisen sei für jedes Alter etwas dabei, fügt er hinzu.

So dürfte der Sonntag vor allem zu einem Tag werden, an dem Malges seine Vereine, seine Menschen und die Geschichte des Ortes präsentiert. Die vielen Stationen verteilen sich über den gesamten Stadtteil und laden dazu ein, das Jubiläum nicht nur auf einer Bühne, sondern mitten im Dorf zu erleben.

Ab 16 Uhr geht die Feier schließlich musikalisch weiter. Mit Olli an der Orgel darf im Festzelt weitergefeiert und getanzt werden. Damit endet ein Wochenende, an dem Malges sein 875-jähriges Bestehen nicht nur mit einem Blick zurück, sondern vor allem mit einem Fest für die eigene Ortsgemeinschaft und ihre Gäste begeht. +++ red.

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