Unter dem Motto „Sicherheit braucht Einsatz“ hat sich die Junge Union Hessen am Wochenende zu ihrem 105. Landestag in Oberursel getroffen. Delegierte aus allen Teilen des Landes kamen zusammen, um über die sicherheitspolitischen Herausforderungen der Gegenwart zu beraten. Im Mittelpunkt standen Debatten über Innere Sicherheit, Migration sowie die Ausstattung und Unterstützung von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten. Auch die Junge Union Osthessen war mit Delegierten vertreten und beteiligte sich an den Beratungen zahlreicher Anträge.
Der Landestag entwickelte sich dabei zu einem Forum für grundsätzliche politische Fragen. Diskutiert wurde über die Handlungsfähigkeit des Staates, den gesellschaftlichen Zusammenhalt und den Umgang mit wachsenden Erwartungen an Sicherheitsbehörden und Einsatzkräfte. Die Junge Union setzte damit einen Schwerpunkt auf Themen, die innerhalb der CDU derzeit besonders stark diskutiert werden.
Zu den prominenten Gästen gehörten Hessens Ministerpräsident Boris Rhein, die Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion Ines Claus sowie Hessens Innenminister Roman Poseck. In ihren Beiträgen rückten sie Fragen der Inneren Sicherheit ebenso in den Fokus wie die Belastung staatlicher Institutionen und die Erwartungen der Bevölkerung an Politik und Verwaltung.
Weitere Akzente setzten die Ethnologin und Islamwissenschaftlerin Susanne Schröter sowie der Vorsitzende des Hessischen Landesfeuerwehrverbandes Norbert Fischer. Ihre Beiträge griffen unterschiedliche Perspektiven auf das Sicherheitsverständnis der Gesellschaft auf und ergänzten die politischen Debatten des Wochenendes.
Der Bezirksvorsitzende der JU Osthessen, Philipp Mettler, betonte die Breite des Themas Sicherheit. Es gehe um konsequente Migrationspolitik ebenso wie um den Schutz von Einsatzkräften und den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Gerade die junge Generation wolle diese Diskussionen aktiv mitgestalten. Auch Alexander Kluge, Kreisvorsitzender der JU Fulda, hob die Bedeutung des Themas hervor. Für junge Menschen sei Sicherheit entscheidend für das Vertrauen in den Staat. Der Austausch auf dem Landestag habe gezeigt, wie wichtig klare politische Antworten und die Unterstützung der Einsatzkräfte seien.
Neben den Gastreden standen zahlreiche Anträge auf der Tagesordnung. Inhaltlich beschäftigten sich die Delegierten unter anderem mit einer stärkeren Unterstützung der sogenannten Blaulichtfamilie sowie mit Maßnahmen für mehr Sicherheit und Ordnung. Das Motto des Landestags zog sich dabei wie ein roter Faden durch die Debatten: der Anspruch eines handlungsfähigen Staates und verlässlicher Sicherheitsstrukturen.
Für die JU Osthessen bleibt der Landestag damit nicht nur ein Ort politischer Diskussionen, sondern auch ein wichtiges Treffen zur Vernetzung und zur politischen Willensbildung innerhalb der Jungen Union Hessen. +++













