Fußball-WM: Kolumbien und Kroatien ziehen ins Achtelfinale ein – England lässt Punkte liegen, Portugal feiert Kantersieg

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Bei der Fußball-Weltmeisterschaft hat Kolumbien mit einem 1:0-Erfolg gegen die Demokratische Republik Kongo den Einzug in die K.-o.-Phase perfekt gemacht. Das entscheidende Tor erzielte Daniel Munoz in der 76. Minute, als sein Schuss unhaltbar ins kurze Eck abgefälscht wurde. Kolumbien war von Beginn an die spielbestimmende Mannschaft und erspielte sich bereits in der Anfangsphase mehrere Möglichkeiten. Ein Treffer von Munoz wurde wegen einer Abseitsstellung nicht anerkannt. Nach der Trinkpause verlor das Team etwas an Tempo, wodurch die Kongolesen besser ins Spiel fanden, offensiv jedoch kaum Akzente setzen konnten.

Auch nach dem Seitenwechsel gelang es der DR Kongo nicht, ausreichend Druck zu entwickeln. Kolumbien kontrollierte die Partie nach der Führung weitgehend, ohne das Risiko für einen zweiten Treffer deutlich zu erhöhen. Die Wechsel auf beiden Seiten änderten nichts mehr am Spielverlauf. In der Schlussphase verteidigten die Südamerikaner ihren Vorsprung souverän und ließen keine nennenswerten Chancen mehr zu. Mit dem Sieg steht Kolumbien bereits in der K.-o.-Runde. Am Sonntag geht es gegen Portugal um den Gruppensieg, während die DR Kongo ihr letztes Gruppenspiel gewinnen muss, um die Chance auf das Weiterkommen zu wahren.

Auch Kroatien hat sich mit einem 1:0 gegen Panama eine gute Ausgangsposition verschafft. Das einzige Tor der Partie erzielte Ante Budimir in der 54. Minute nach einer sehenswerten Kombination über Mario Pasalic und Josip Stanisic. Zuvor hatte Panama die beste Chance der ersten Halbzeit, als Rodriguez per Kopf an Dominik Livakovic scheiterte, der den Ball an die Latte lenkte. Kroatien fand zunächst nur schwer Lösungen gegen die kompakte Defensive der Mittelamerikaner, obwohl Luka Modric das Spiel immer wieder anzukurbeln versuchte.

Nach der Pause erhöhte Kroatien den Druck und belohnte sich mit dem Führungstreffer. Panama gab sich jedoch nicht auf und drängte besonders in der Schlussphase auf den Ausgleich. Mehrfach musste Livakovic mit starken Paraden eingreifen und sicherte seiner Mannschaft damit den knappen Erfolg. Für beide Teams war die Begegnung von großer Bedeutung, da eine Niederlage das vorzeitige Ausscheiden bedeutet hätte. Kroatien geht nun mit Rückenwind in die kommenden Aufgaben.

Ohne Tore endete dagegen die Begegnung zwischen England und Ghana. Die Engländer bestimmten über weite Strecken das Spiel und hatten deutlich mehr Ballbesitz, fanden gegen die gut organisierte Defensive der Ghanaer jedoch kaum Lücken. Die beste Gelegenheit vor der Pause vergab Harry Kane, dessen Abschluss im Strafraum geblockt wurde. Ghana konzentrierte sich auf eine stabile Defensive und setzte auf schnelle Gegenangriffe.

Auch im zweiten Durchgang blieb England die aktivere Mannschaft. Kane und Bukayo Saka kamen zu weiteren Abschlüssen, konnten den Ball jedoch nicht im Tor unterbringen. Ghana blieb über Konter gefährlich und jubelte zwischenzeitlich über einen vermeintlichen Führungstreffer durch Adu, der wegen einer Abseitsstellung nicht anerkannt wurde. Das torlose Unentschieden bringt beiden Mannschaften einen Punkt. England verpasste damit die Chance auf den vorzeitigen Gruppensieg, während Ghana mit dem Ergebnis zufrieden sein dürfte und das Weiterkommen im letzten Gruppenspiel aus eigener Kraft sichern kann.

Portugal setzte sich derweil deutlich mit 5:0 gegen Usbekistan durch und verschaffte sich damit eine hervorragende Ausgangslage für den letzten Spieltag. Bereits in der sechsten Minute brachte Cristiano Ronaldo seine Mannschaft nach einer Hereingabe von Joao Cancelo in Führung. Nuno Mendes erhöhte elf Minuten später mit einem direkt verwandelten Freistoß auf 2:0. Usbekistan fand kaum Mittel gegen die spielstarken Portugiesen. Ein vermeintlicher Anschlusstreffer von Azizjon Ganiev wurde nach einer Videoüberprüfung wegen eines vorausgegangenen Fouls aberkannt. Kurz vor der Pause traf Ronaldo erneut und sorgte mit dem 3:0 bereits für die Vorentscheidung.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb Portugal überlegen. Ein Eigentor von Abduqodir Khusanov erhöhte in der 60. Minute auf 4:0. Usbekistan kam nur noch vereinzelt zu Offensivaktionen, wobei Eldor Shomurodov die beste Möglichkeit mit einem Schuss über das Tor vergab. Den Schlusspunkt setzte der eingewechselte Rafael Leao, der nach Vorarbeit von Nelson Semedo in der 87. Minute zum 5:0-Endstand traf. Mit dem klaren Erfolg verbessert Portugal seine Ausgangslage vor dem abschließenden Gruppenspiel deutlich, während Usbekistan nach der zweiten Turnierniederlage weiter unter Druck steht. +++

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