Frankreich hat bei der Fußball-Weltmeisterschaft in einer denkwürdigen Partie den Irak mit 3:0 besiegt. Das Spiel wurde von einer historischen Regenschlacht überschattet und musste wegen eines zwischenzeitlichen Gewitters für zwei Stunden unterbrochen werden. Das Stadion wurde in dieser Zeit vorübergehend geräumt, ehe die Begegnung fortgesetzt werden konnte.
Vor der langen Unterbrechung hatte Frankreich das Geschehen bereits klar im Griff. Die Mannschaft setzte den Irak von Beginn an unter Druck und ließ den Gegner kaum zur Entfaltung kommen. In der 14. Minute sorgte Kylian Mbappé mit einem kraftvollen Linksschuss aus der Distanz für die Führung. Der Ball schlug unhaltbar im langen Eck ein. Nach der Trinkpause stabilisierte sich der Irak zwar kurzzeitig, doch gefährliche Abschlüsse blieben aus.
Auch nach der außergewöhnlich langen Halbzeitpause blieb Frankreich die dominierende Mannschaft. In der 54. Minute unterlief dem neuen irakischen Torhüter Ahmed Basil nach einem missglückten Rückpass ein folgenschwerer Fehler. Ousmane Dembélé reagierte aufmerksam, legte für Mbappé auf und der Angreifer schob zum 2:0 ein. Zwölf Minuten später setzte Dembélé selbst den Schlusspunkt. Mit seinem Treffer zum 3:0 machte er den französischen Erfolg endgültig perfekt. Der Irak verteidigte phasenweise engagiert, konnte sich offensiv jedoch keine zwingenden Möglichkeiten erarbeiten.
Mit dem Erfolg macht Frankreich einen großen Schritt in Richtung Gruppensieg der Gruppe I. Für den Irak wächst nach der zweiten Niederlage in der Gruppenphase dagegen der Druck.
Norwegen hat derweil den zweiten Sieg bei diesem Turnier eingefahren und sich mit 3:2 gegen den Senegal durchgesetzt. Die Skandinavier überzeugten vor allem durch ihre konsequente Chancenverwertung und legten den Grundstein für den Erfolg bereits kurz vor der Pause. In der 43. Minute nutzte Marcus Pedersen einen Fehlpass von Koulibaly und traf mit einem präzisen Schuss ins rechte Eck zur Führung.
Direkt nach dem Seitenwechsel erhöhte Erling Haaland auf 2:0. Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld spielte Martin Ødegaard den entscheidenden Pass, den Haaland aus 13 Metern verwertete. Senegal meldete sich in der 53. Minute zurück, als Ismaila Sarr nach Vorarbeit von Mané den Anschlusstreffer erzielte. Die Antwort der Norweger ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Nur fünf Minuten später stand Haaland nach einem Abpraller im Strafraum richtig und verwandelte per Volley zum 3:1.
In der Schlussphase versuchte Senegal noch einmal, die Partie zu drehen. In der dritten Minute der Nachspielzeit traf erneut Ismaila Sarr nach einem Pass aus dem Zentrum von Jackson zum 3:2. Mehr als der späte Anschlusstreffer gelang dem Senegal jedoch nicht mehr, sodass Norwegen den zweiten Turniersieg über die Zeit brachte. +++









