Förderbescheid für Schützenverein Hattendorf: Kreis unterstützt Modernisierung mit 10.000 Euro

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Knapp 10.000 Euro für die Modernisierung des Kleinkaliber-Schießstandes: Landrat Dr. Jens Mischak (links) überreichte dem 1. Vorsitzenden des Schützenvereins Hattendorf, Volker Ochs, einen entsprechenden Förderbescheid des Landkreises. Foto: Jennifer Sippel

Der Schützenverein Hattendorf 1958 e.V. steht vor einem umfassenden Umbau seiner Vereinsanlagen. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde überreichte Landrat Jens Mischak einen Förderbescheid über knapp 10.000 Euro. Die Mittel stammen aus der Sportförderung des Kreises und sollen den Weg für die technische Erneuerung des Kleinkaliber-Schießstandes ebnen.

„Der Schützenverein Hattendorf leistet wertvolle Arbeit für die Gemeinschaft und den Breitensport“, sagte Mischak bei der Übergabe. Mit der Förderung wolle der Kreis dazu beitragen, die Anlage fit für die kommenden Jahre zu machen. Dass der Verein zu den sportlichen Konstanten der Region zählt, zeigt sich seit Jahren an Erfolgen auf Kreis- und Landesebene.

Für den Verein ist die Modernisierung mehr als eine reine Sanierungsmaßnahme. Der 1. Vorsitzende Volker Ochs verwies darauf, dass auch traditionsreiche Sportstätten nicht vom Alter verschont blieben. Um Trainings- und Wettkampfbetrieb dauerhaft auf hohem Niveau zu sichern, plane der Verein eine grundlegende Erneuerung des Kleinkaliber-Schießstandes. Im Mittelpunkt steht dabei die Digitalisierung der Anlage. Die bisherige Technik soll durch eine elektronische Trefferanzeige ersetzt werden.

Auch der Geschossfang soll modernisiert werden, um aktuellen Anforderungen zu entsprechen. Darüber hinaus setzt der Verein auf energetische Verbesserungen. Geplant sind unter anderem eine bessere Dämmung sowie der Einsatz effizienter Beleuchtungssysteme. Damit sollen die laufenden Betriebskosten langfristig gesenkt werden.

Ochs sprach von einem wichtigen Signal für den Verein. Die Unterstützung des Kreises sei ein großer Rückhalt, erklärte er. Die Modernisierung von Trefferanzeigen und Geschossfang sei eine Investition in die Zuverlässigkeit des Sports, zugleich würden die energetischen Maßnahmen helfen, den Verein wirtschaftlich stabil aufzustellen.

Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich nach Angaben des Vereins auf rund 100.000 Euro. Landrat Mischak würdigte zum Abschluss nicht nur die sportlichen Leistungen der Hattendorfer Schützen, sondern auch deren Blick nach vorn. In Hattendorf werde Tradition nicht verwaltet, sondern mit Weitblick weiterentwickelt. Wer sportliche Erfolge erreiche und zugleich in die Zukunft investiere, schaffe die Grundlage dafür, dass die Vereinsgemeinschaft auch in den kommenden Jahrzehnten Bestand habe. +++ js

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