Forsa-Trendbarometer: Union verliert an Boden und Kanzler Merz fällt auf bisherigen Tiefstand

Nach leichten Zuwächsen in den vergangenen beiden Wochen haben CDU und CSU in der Wählergunst wieder nachgelassen. In der aktuellen wöchentlichen Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Forsa für die Sender RTL und ntv verliert die Union einen Prozentpunkt und fällt auf 20 Prozent zurück. Zwar büßt auch die AfD einen Punkt ein, bleibt mit 26 Prozent jedoch stärkste Kraft. Damit liegt der Vorsprung der AfD vor den Unionsparteien unverändert bei sechs Prozentpunkten. SPD und Grüne können unterdessen um jeweils einen Prozentpunkt zulegen und erreichen 14 beziehungsweise 17 Prozent. Unverändert zeigen sich die Ergebnisse für die Linke mit 11 Prozent sowie für die FDP mit 4 Prozent. Auf die sonstigen Parteien einschließlich des BSW entfallen weiterhin zusammen 8 Prozent. Das Lager der Nichtwähler und Unentschlossenen verharrt bei 25 Prozent und liegt damit weiter spürbar über dem Nichtwähleranteil der Bundestagswahl 2025, der damals 17,9 Prozent betrug.

Auch bei der Frage nach der politischen Problemlösungskompetenz liegt die AfD trotz eines Verlusts von einem Prozentpunkt mit 13 Prozent an der Spitze. Die Union gibt ebenfalls einen Punkt ab und rutscht mit 9 Prozent wieder unter die Zehn-Prozent-Marke. Einen Zugewinn von jeweils einem Prozentpunkt verzeichnen die Grünen, die nun auf 7 Prozent kommen, sowie die SPD mit 6 Prozent. Der Wert für die Linke bleibt unverändert bei 5 Prozent. Unterdessen wächst die Skepsis in der Bevölkerung: Der Anteil der Bundesbürger, die keiner Partei die Lösung der anstehenden Probleme im Land zutrauen, stieg um einen Punkt auf 58 Prozent.

Parallel dazu verzeichnet Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sinkende Zustimmungswerte: Die Zufriedenheit mit seiner Arbeit fällt nach einem leichten Anstieg in der Vorwoche wieder auf den bisherigen Tiefstand zurück. Lediglich 11 Prozent der Befragten äußern sich mit der Amtsführung des Kanzlers zufrieden, was einem Minus von einem Prozentpunkt entspricht. Gleichzeitig kletterte der Anteil der Unzufriedenen um einen Punkt auf 87 Prozent. Auch in den Reihen der Regierungsparteien überwiegt die Kritik deutlich: Bei den Anhängern der Union zeigen sich 60 Prozent mit der Arbeit von Merz unzufrieden, bei den Anhängern der SPD liegt dieser Anteil sogar bei 88 Prozent. +++

fuldainfo.de

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