Die Ermittlungen nach der tödlichen Schussabgabe auf einen 43-jährigen Mann im bayerischen Dingolfing führen inzwischen auch nach Osthessen. Die Sonderkommission der Kriminalpolizei Landshut hat ihre Untersuchungen auf den Landkreis Fulda ausgeweitet. Hintergrund ist ein Kennzeichenfund in Tatortnähe, der nach bisherigen Erkenntnissen zu einem Fahrzeug aus Gersfeld (Rhön) führt.
Der 43-Jährige war am Montag, 26. Oktober 2026, gegen 12.30 Uhr in Dingolfing durch Schüsse getötet worden. Im Zuge der mehrtägigen Absuche des Umfelds des Tatortes, bei der die Ermittler von der Bayerischen Bereitschaftspolizei unterstützt wurden, fanden die Einsatzkräfte ein Fahrzeugkennzeichen mit der Zulassung „HG“ aus dem Hochtaunuskreis.
Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass das Kennzeichen zwischen Sonntag, 25. Oktober 2026, gegen 20.15 Uhr, und Montag, 26. Oktober 2026, etwa 6 Uhr, von einem schwarzen Peugeot 208 entwendet worden war. Das Fahrzeug war zu diesem Zeitpunkt in der Wasserkuppenstraße in 36129 Gersfeld (Rhön) abgestellt.
Ob zwischen dem Kennzeichendiebstahl in Gersfeld und dem Tötungsdelikt in Dingolfing ein Zusammenhang besteht, ist nach Angaben der Ermittlungsbehörden Gegenstand der weiteren kriminalpolizeilichen Untersuchungen. Die Sonderkommission der Kripo Landshut setzt ihre Ermittlungen dazu fort. +++


