Zwei tödliche Motorradunfälle erschüttern Hessen am Pfingstmontag

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Zwei tödliche Verkehrsunfälle mit Motorradfahrern haben am Pfingstmontag Polizei und Rettungskräfte in Hessen beschäftigt. Sowohl im mittelhessischen Herborn-Hörbach als auch im Bereich des Mainspitzdreiecks kamen Motorradfahrer bei schweren Kollisionen ums Leben. In beiden Fällen laufen die Ermittlungen zur genauen Unfallursache.

Auf der Bundesstraße 255 bei Herborn-Hörbach ereignete sich der Unfall gegen 16.35 Uhr. Nach Angaben der Polizei hatte ein 34 Jahre alter Autofahrer zunächst auf der Kreisstraße 67 gewendet und wollte anschließend von der K67 aus Richtung Amdorf kommend nach links auf die B255 in Richtung Herborn abbiegen. Dabei übersah der Fahrer eines Kia nach ersten Erkenntnissen einen 52-jährigen Motorradfahrer, der auf der Bundesstraße aus Richtung Herborn unterwegs war.

Der Zusammenstoß endete tödlich. Trotz sofort eingeleiteter Rettungsmaßnahmen starb der 52-Jährige noch an der Unfallstelle. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 14.000 Euro geschätzt. Zur Klärung des genauen Unfallhergangs beauftragte die Staatsanwaltschaft einen Gutachter. Die B255 blieb während der Unfallaufnahme und der anschließenden Reinigungsarbeiten bis 19.35 Uhr voll gesperrt. Die Polizeistation Herborn bittet Zeugen, sich unter der Telefonnummer 02772-47050 zu melden.

Nur wenige Minuten zuvor war es auch im Bereich des Mainspitzdreiecks zu einem tödlichen Motorradunfall gekommen. Ein 71 Jahre alter Mann aus dem Landkreis Groß-Gerau war gegen 16.30 Uhr auf der Überleitung von der A60 aus Richtung Mainz zur A671 in Richtung Wiesbaden unterwegs, als er im Kurvenbereich aus bislang ungeklärter Ursache stürzte und nach links von der Fahrbahn abkam. Sowohl der Fahrer als auch das Motorrad prallten gegen die Schutzplanke und blieben auf dem Seitenstreifen liegen.

Ersthelfer sowie der alarmierte Rettungsdienst versuchten noch, den Schwerverletzten zu reanimieren, konnten sein Leben jedoch nicht mehr retten. Der 71-Jährige starb noch an der Unfallstelle. Für die Bergungsarbeiten und die polizeilichen Maßnahmen musste der betroffene Autobahnabschnitt rund drei Stunden lang gesperrt werden. Die Polizeiautobahnstation Südhessen hat Ermittlungen aufgenommen und bittet mögliche Zeugen, sich unter der Telefonnummer 06151/8756-0 zu melden. +++

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