Große Aufregung am Mittwochmorgen bei der Deutschen Bank: Ermittler des Bundeskriminalamts haben im Auftrag der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main die Zentrale des Geldinstituts in Frankfurt sowie einen weiteren Standort in Berlin durchsucht. Wie mehrere Medien übereinstimmend berichten, steht der Verdacht der Geldwäsche im Raum.
Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main wurde ein Ermittlungsverfahren gegen bislang unbekannte Verantwortliche und Mitarbeiter der Deutschen Bank eingeleitet. Der Vorwurf: mögliche Geldwäsche. Die Durchsuchungen begannen demnach bereits am Mittwochmorgen und richten sich gegen Personen innerhalb des Konzerns, deren Identität bislang nicht öffentlich benannt wurde.
Die Deutsche Bank selbst bestätigte gegenüber dem „Spiegel“, dass in ihren Geschäftsräumen derzeit eine Maßnahme der Staatsanwaltschaft Frankfurt durchgeführt werde. Zugleich erklärte das Institut, vollumfänglich mit den Behörden zusammenzuarbeiten. Zu weiteren Details wollte sich die Bank dem Bericht zufolge jedoch nicht äußern.
Damit steht eines der größten Geldhäuser Europas erneut im Fokus der Strafverfolgungsbehörden. Während die Ermittlungen laufen und Hintergründe sowie mögliche Konsequenzen noch unklar sind, sorgt der Einsatz von BKA und Staatsanwaltschaft bereits jetzt für erhebliche Aufmerksamkeit in der Finanzwelt. +++










