Der 1. FC Magdeburg hat am 5. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga einen deutlichen Heimsieg gegen den 1. FC Kaiserslautern gefeiert. Die Mannschaft setzte sich mit 3:0 durch und verschaffte sich damit zunächst einen Platz im oberen Bereich der Tabelle. Gleichzeitig wurde der Spieltag von einem Todesfall in Braunschweig überschattet: Vor der Partie zwischen Eintracht Braunschweig und Dynamo Dresden brach ein Fan auf der Tribüne zusammen und starb später im Krankenhaus.
In Magdeburg brachte Emmanuel Iyoha die Hausherren in der 11. Minute mit 1:0 in Führung. Vorausgegangen war ein Angriff, bei dem der Magdeburger Mittelfeldspieler Moritz-Broni Kwarteng unbedrängt durch das Mittelfeld marschieren konnte. FCK-Verteidiger Maxwell Gyamfi rückte heraus, wodurch sich Raum für den Magdeburger Stürmer Mateusz Zukowski öffnete. Zukowski wurde per Steckpass bedient und schloss direkt ab. Kaiserslauterns Torhüter Julian Krahl konnte den Ball zunächst noch abwehren, doch Iyoha reagierte schnell und knallte den Abpraller ins Tor.
Nur fünf Minuten später legte Magdeburg nach. In der 16. Minute erhöhte Alexander Nollenberger auf 2:0. Nach einer Flanke von der rechten Seite verpasste Zukowski den Ball zunächst. Hinter ihm war jedoch Nollenberger zur Stelle und zog direkt ab. Sein Flachschuss aus 16 Metern schlug im linken Eck ein und sorgte früh für eine komfortable Führung der Gastgeber.
Nach der Pause machte Magdeburg schließlich alles klar. In der 53. Minute erzielte Iyoha seinen zweiten Treffer der Partie und stellte den 3:0-Endstand her. Kwarteng hatte zentral in der gegnerischen Hälfte zu viel Platz und ließ den eingerückten FCK-Verteidiger Jacob Rasmussen mit einem Haken aussteigen. Anschließend bediente er Iyoha mit einem Steilpass. Der Stürmer drang halbrechts in den Strafraum ein und vollendete seinen Angriff mit einem flachen Schuss ins lange Eck.
Durch den Sieg klettert der 1. FC Magdeburg vorerst auf den dritten Tabellenplatz. Der 1. FC Kaiserslautern befindet sich zunächst auf Rang sechs.
Neben der Partie in Magdeburg endeten am Samstag zwei weitere Begegnungen der 2. Bundesliga mit Unentschieden. Der VfL Bochum und die SpVgg Greuther Fürth trennten sich 1:1, während Eintracht Braunschweig und Dynamo Dresden 2:2 spielten.
Die Partie in Braunschweig wurde allerdings von einem tragischen Ereignis überschattet. Nach Angaben von Eintracht Braunschweig kam es vor dem Anpfiff auf der Tribüne zu einem medizinischen Notfall. Bei dem Betroffenen handelte es sich um einen Fan von Eintracht Braunschweig. Trotz sofort eingeleiteter Maßnahmen starb der Fan auf dem Weg ins Krankenhaus, wie der Verein am Samstag mitteilte.
Wegen des medizinischen Notfalls wurde die Begegnung zwischen Eintracht Braunschweig und Dynamo Dresden mit einer Verzögerung von etwa 15 Minuten angepfiffen. Der sportliche Ausgang der Partie geriet angesichts des Todesfalls zunächst in den Hintergrund. +++













