Lkw-Fahrer stirbt nach Unfall auf der A67 bei Raunheim

Bei einem Unfall auf der A67 bei Raunheim ist am Montagmorgen, 5. Oktober, ein 58 Jahre alter Lkw-Fahrer ums Leben gekommen. Das teilte das Polizeipräsidium Südhessen mit. Der Mann aus Montabaur war gegen 2:35 Uhr mit seinem Sattelzug zwischen dem Autobahndreieck Mönchhof und der Anschlussstelle Rüsselsheim-Ost unterwegs, als er aus bislang ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn abkam. Dort durchbrach er die Leitplanke und prallte gegen den Pfeiler einer Schilderbrücke.

Der Fahrer wurde im Führerhaus eingeklemmt und erlitt so schwere Verletzungen, dass er noch an der Unfallstelle starb. Durch die Wucht des Aufpralls wurden Stahlrollen als Ladung des Sattelzugs auf die Fahrbahn und die Gegenfahrbahn geschleudert. Ein Transporter in nördlicher Fahrtrichtung konnte der Ladung nicht mehr ausweichen. Die beiden 34 Jahre alten Insassen des Transporters blieben unverletzt. Zur Klärung des Unfallhergangs ordnete die Staatsanwaltschaft Darmstadt die Hinzuziehung eines Sachverständigen an.

Für die Unfallaufnahme und die Bergung des Sattelzugs wurde die Autobahn zunächst in beide Richtungen gesperrt. Die Sperrung in Richtung Süden soll voraussichtlich bis zum Mittag andauern. Im Einsatz waren mehrere Streifen der Polizeiautobahnstation Südhessen und eine Streife der Polizeiautobahnstation Westhessen.

Beamte der Polizeistation Rüsselsheim und eine Streife der Polizeistation Kelsterbach waren ebenfalls vor Ort. Auch die Autobahnmeisterei Rüsselsheim, mehrere Rettungskräfte, die Freiwilligen Feuerwehren Raunheim und Rüsselsheim sowie die Berufsfeuerwehr Frankfurt waren mit einem Großaufgebot im Einsatz. Die Schadenssumme wird nach ersten Schätzungen auf mindestens 100.000 Euro geschätzt. +++

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