Landkreistag fordert Verzicht auf das Befüllen privater Pools in Trockenphasen

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Angesichts zunehmender Wasserknappheit in Deutschland hält der Deutsche Landkreistag Einschränkungen beim Wasserverbrauch im Freizeitbereich für erforderlich. Präsident Achim Brötel appelliert an die Bevölkerung, während längerer Hitze- und Trockenphasen auf das Befüllen privater Pools zu verzichten und Empfehlungen der Wasserversorger zu beachten.

Wie Brötel der Neuen Osnabrücker Zeitung sagte, hätten sich Hitze- und Trockenperioden in verschiedenen Regionen Deutschlands in den vergangenen Jahren verstärkt. Vor diesem Hintergrund müssten auch private Komfortverbräuche stärker in den Blick genommen werden. Dazu zähle insbesondere das Befüllen von Swimmingpools.

Nach Angaben des Präsidenten des Deutschen Landkreistages werden Wasserversorger entsprechende Empfehlungen aussprechen, an denen sich Bürgerinnen und Bürger orientieren sollten. Vorrangiges Ziel sei es, die verfügbaren Wasserressourcen verantwortungsvoll zu nutzen und Engpässe zu vermeiden.

Brötel verwies darauf, dass einzelne Kommunen in der Vergangenheit bereits Einschränkungen beim Wasserverbrauch angeordnet hätten. Diese hätten sowohl bestimmte Entnahmezeiten als auch zulässige Wassermengen betroffen. Solche Maßnahmen seien jedoch nur das letzte Mittel. Weder Landkreise noch Städte und Gemeinden hätten Interesse daran, Verbote auszusprechen.

Stattdessen setzt der Deutsche Landkreistag nach den Worten Brötels in erster Linie auf die Eigenverantwortung der Bevölkerung. Mit Blick auf die zunehmenden Trockenphasen appellierte er an die Vernunft der Menschen, ihren Wasserverbrauch in Zeiten knapper Ressourcen freiwillig anzupassen. +++ red.

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