Hünfelder SV vor Türk Gücü am Sonntag

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Nach „Gala“ gegen die Eintracht: Spiel im Kopf und psychische Arbeit sind elementar vor der Aufgabe am Sonntag bei Türk Gücü Friedberg

Neun Tage nach der glanzvollen Vorstellung gegen die U21 des Bundesligisten Eintracht Frankfurt treten die Fußballer des Hünfelder SV in der Hessenliga am Sonntag, 17 Uhr, bei Türk Gücü Friedberg an. Es ist wichtig, von irgendwelchen Träumereien wieder hinab auf den Boden zu kommen. Schon in der Woche haben das Spiel im Kopf und die psychische Arbeit begonnen.

Dieser Fakt ist der vielleicht wichtigste Umstand, die größte Arbeit im Mannschaftssport: Zu realisieren, dass es auch für den Sieg gegen den Eintracht-Nachwuchs nur drei Punkte gab - sich kurz danach zu schütteln, im Kopf zu arbeiten und zu verinnerlichen, sich jetzt auf die Prüfung in Friedberg vorzubereiten und einzustellen. „Das ist schon kompliziert und eine große Herausforderung, von der Erwartungshaltung her vor allem“, schätzt auch Hünfelds Trainer Johannes Helmke ein. Wenn man jetzt so einfach denke, Türk Gücü schlage man jetzt auch, liege man komplett daneben.

Der HSV reist als Fünfter der Tabelle zum Achten. Türk Gücü ist als spielstarke Vertretung bekannt, wurde in den letzten Jahren zweimal Zweiter der Hessenliga - und stellt eine „bärenstarke Offensive“. Mit Kräften wie Noah Michel, Toni Reljic oder dem aus Stadtallendorf gekommenen Erdinc Solak. Die Werte von 43 geschossenen und gar 49 erhaltenen Toren sind mittleres Maß und für den HSV keine Rolle spielen.

Denn der Hünfelder SV, dem noch sechs Spiele bis zum Ende der Saison bevorstehen, sollte sich an selbst orientieren - an mannschaftlicher Stärke und an Stabilität. Bessere Impulse als den Sieg gegen die Eintracht-U21 und die Auftritte in 2026 können sich die HSV-Kicker nicht wünschen. Sie sollten sich auch die „Galligkeit“ in den Zweikämpfen und das permanente Sich-Helfen als stigmatische Merkmale in Erinnerung rufen. Und das Beste: Alle Spieler sind so weit fit. +++ rl

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