Hünfelder SV - Am Samstag: Heimspiel-Premiere gegen Hanau in der Rhönkampfbahn

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HSV-Coach Johannes Helmke

Die Fußballer des Hünfelder fiebern ihrer Heimspiel-Premiere in diesem Jahr in der Hessenliga entgegen: Am Samstag öffnet sich der Vorhang in der Rhönkampfbahn. Dann nämlich ist der 1. Hanauer FC zu Gast, Anpfiff ist um 15 Uhr. Selbstvertrauen hat der HSV inhaliert, tritt er diese durchaus wegweisende Aufgabe doch mit zwei Siegen im Rücken an. Die dreifachen Punktgewinne - jeweils auf fremdem Boden - beim KSV Baunatal (2:1) und beim FSV Fernwald (3:1) bescherten sechs Punkte.

Dass der HSV, der sich wieder auf Tang acht vorgeschoben und nur fünf Punkte Rückstand auf den Drittplatzierten aus Gießen hat, das Schlusslicht aus Hanau erwartet, soll an dieser Stelle nicht Gegenstand der Betrachtung sein. Vielmehr taucht der Kontrahent mit der Empfehlung auf, zuletzt den VfB Marburg mit 1:0 niedergerungen zu haben.

Auf Johannes Helmkes Worte sollte man immer hören - doch dieses Mal ganz besonders. „Ich denke, dass es ein extrem schwieriges und wichtiges Spiel für uns ist“, sagt der Trainer des Hünfelder SV. Und er begründet, warum. „Wichtig, weil wir uns Luft verschaffen und den Start vergolden können. Schwierig, weil die Gefahr besteht, dass man solche Gegner unterschätzt. Doch ich habe schon Anfang der Woche darauf eingewirkt, dass das nicht so sein darf.“

Zudem schätzt Helmke den Gegner. „Hanau hat junge und sehr talentierte Hessenliga-Spieler in seinen Reihen. Der erste Saisonsieg zuletzt gegen Marburg hat Kräfte freigesetzt. Und unsere Heimbilanz ist ja auch verbesserungswürdig.“ 13 Punkte aus elf Spielen stehen da lediglich zu Buche - mit zwar 20 erzielten, aber auch 17 gefangenen Toren; an die letzten Heimauftritte des vergangenen Jahres mag man nicht mehr denken.

Man solle demütig sein, fügt der Coach an, und die „Lust aufs Verteidigen“ behalten, die man in Baunatal und Fernwald beherzigt habe. Wenn sein Team das schaffe, werde man auch erfolgreich sein. Ebenso sei es hilfreich, zielstrebig zu spielen, vor allem im Aufbau. Und schnell in die Tiefe zu kommen. Im Training habe man das geübt. Zuletzt angeschlagene Spieler rücken näher ans Team ran - alle anderen, die zuletzt zum Erfolg beigetragen haben, sind bereit. Max Vogler hat zwei Spiele Sperre bekommen. Nach seiner Roten Karte, am Samstag pausiert er nochmals. +++ rl

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