Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Landesstraße 3128 zwischen Alten-Buseck und Großen-Buseck sind am Donnerstagabend mehrere Menschen verletzt worden. Besonders schwer traf es eine 69 Jahre alte Frau aus Wetzlar-Naunheim, die nach dem Frontalzusammenstoß mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden musste.
Der Unfall ereignete sich kurz vor 18 Uhr auf der Verbindungsstraße zwischen den beiden Ortsteilen. Nach bisherigen Erkenntnissen war die Frau mit ihrem Opel Adam in Richtung Großen-Buseck unterwegs, als ihr Wagen aus bislang ungeklärter Ursache mit einem entgegenkommenden VW Passat kollidierte.
Im Passat saß ein 42-jähriger Mann aus Wieseck gemeinsam mit seiner Ehefrau und dem siebenjährigen Sohn. Die Familie kam nach ersten Angaben vergleichsweise glimpflich davon – angesichts der Wucht des Aufpralls beinahe eine Ausnahme.
Großaufgebot an Rettungskräften
Noch vor dem Eintreffen des regulären Rettungsdienstes übernahmen die sogenannten Voraushelfer der Feuerwehr Buseck die Erstversorgung der schwer verletzten Fahrerin. Solche Einheiten sollen die Zeit bis zum Eintreffen medizinischer Kräfte überbrücken – am Donnerstagabend offenbar mit entscheidender Bedeutung.
Auf Grundlage ihrer ersten Lageeinschätzung wurde ein umfangreicher Rettungseinsatz ausgelöst. Neben mehreren Rettungswagen rückten zwei leitende Notärzte, der organisatorische Leiter des Rettungsdienstes sowie die technische Einsatzleitung an. Auch der Rettungshubschrauber „Christoph Mittelhessen“ aus Reichelsheim wurde alarmiert.
Die verletzte Frau wurde nach der Stabilisierung vor Ort per Hubschrauber in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.
Straße gesperrt, Fahrzeuge abgeschleppt
Die Feuerwehr Buseck sicherte die Unfallstelle gegen den fließenden Verkehr ab und kümmerte sich um ausgelaufene Betriebsstoffe. Beide Fahrzeuge wurden bei dem Zusammenstoß erheblich beschädigt und mussten abgeschleppt werden. Zudem war eine maschinelle Reinigung der Fahrbahn notwendig.
Insgesamt waren 18 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Alten-Buseck, Großen-Buseck und Trohe vor Ort.
Ursache noch unklar
Wie es zu dem Frontalzusammenstoß kommen konnte, ist bislang offen. Die Polizei hat Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.
Solche Unfälle auf Landstraßen gehören weiterhin zu den schwersten Verkehrsunfällen überhaupt. Hohe Geschwindigkeiten, geringer Abstand und fehlende Ausweichräume machen selbst kurze Unachtsamkeiten oft folgenreich. Donnerstagabend auf der L3128 wurde das auf drastische Weise sichtbar. +++















