Familienministerin Diana Stolz würdigt Ausstellung „Frauen schaffen Zukunft“ in Fulda

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Freuen sich über das gemeinsame Signal von sechs Unternehmen für die Sichtbarkeit von Frauen im Berif (von links): Fotograf Walter Rammler, EDAG-Head-of-Talentmanagement Susanne Brune, Ministerin Diana Stolz, RhönEnergie-Geschäftsführer Dr. Arnt Meyer und Erster Kreisbeigeordneter Frederik Schmitt. Foto: privat/re

Die hessische Familienministerin Diana Stolz hat die Ausstellung „Frauen schaffen Zukunft“ im Foyer der RhönEnergie in Fulda besucht und das gemeinsame Engagement von sechs Unternehmen aus der Stadtregion für mehr Sichtbarkeit von Frauen in der Arbeitswelt hervorgehoben. Die Fotoausstellung stellt Frauen in den Mittelpunkt, die in Berufen arbeiten, in denen sie nach wie vor unterrepräsentiert sind, und soll zugleich andere Frauen ermutigen, ähnliche berufliche Wege einzuschlagen.

„Aktionen wie diese besondere Ausstellung bringen eine Menge für die Sichtbarkeit von Frauen im Beruf. Denn Frauen sind in vielen Berufen immer noch unterrepräsentiert – übrigens auch in der Politik“, sagte die Ministerin während ihres Besuchs.

Getragen wird die Ausstellung vom Ingenieurdienstleister EDAG, dem Technikunternehmen JUMO, dem Klinikum Fulda, dem Getränkefachgroßhandel Heurich, dem Logistikunternehmen Zufall und der RhönEnergie. Mit ihrem gemeinsamen Projekt wollen die sechs Unternehmen zeigen, dass Frauen in allen Berufsfeldern erfolgreich tätig sind, und zugleich ein Zeichen für mehr Chancengleichheit setzen.

Dass das Thema weiterhin aktuell ist, verdeutlichen die Frauenanteile in den beteiligten Unternehmen. Bei EDAG sind 22 Prozent der Beschäftigten weiblich, bei Heurich 23 Prozent, bei der RhönEnergie 24 Prozent und bei Zufall 30 Prozent. JUMO beschäftigt 38 Prozent Frauen. Eine Ausnahme bildet das Klinikum Fulda mit einem Frauenanteil von 78 Prozent.

„Uns ist das Thema Förderung von Frauen wichtig. Wir würden gern noch viel mehr Bewerberinnen einstellen – aber oft fehlt selbst hochqualifizierten Frauen leider der Mut, sich zu bewerben“, sagte Dr. Arnt Meyer, Geschäftsführer der RhönEnergie Gruppe. Auch Susanne Brune, Head of Talentmanagement bei EDAG, berichtete von vergleichbaren Erfahrungen.

Für die Ausstellung hat der Fuldaer Fotograf Walter Rammler zwölf Mitarbeiterinnen aus den sechs Unternehmen an ihren jeweiligen Arbeitsplätzen porträtiert. Die Fotografien zeigen Frauen in Berufen, in denen sie bislang noch vergleichsweise selten vertreten sind, und machen ihre beruflichen Leistungen sowie ihre persönlichen Karrierewege sichtbar.

Besonders hob Familienministerin Diana Stolz die Zusammenarbeit der beteiligten Unternehmen hervor. „Es beeindruckt mich, wenn Unternehmen aus ganz unterschiedlichen Branchen gemeinsam an einem Strang ziehen – das hat eine andere Strahlkraft als Einzelinitiativen und kann wirklich Vorbild für andere Arbeitgeber in der Region sein“, sagte sie.

Die Ausstellung „Frauen schaffen Zukunft“ ist weiterhin während der Öffnungszeiten des RhönEnergie-Kundenzentrums von Montag bis Freitag jeweils von 9 bis 16 Uhr im Foyer in der Löherstraße zu sehen. +++ red.

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