Ein Blick hinter die Kulissen des Rangerberufs

Zahlreiche Besucherinnen und Besucher haben beim diesjährigen World Ranger Day in der Erlebniswelt Rhönwald am Weidberg bei Kaltenwestheim Einblicke in die Arbeit der Rangerinnen und Ranger des länderübergreifenden UNESCO-Biosphärenreservats Rhön erhalten. Bei sommerlichem Wetter informierten Ranger aus Bayern, Hessen und Thüringen über Naturschutz, Artenvielfalt und ihren Arbeitsalltag. Besonders gefragt war eine Führung zur heimischen Insektenwelt.

Der Aktionstag machte zugleich deutlich, wie vielfältig die Aufgaben der Ranger sind. Sie kümmern sich um Naturschutz und Landschaftspflege, beobachten die Entwicklung von Arten und Lebensräumen, informieren Besucher und leisten Umweltbildung. „Tatsächlich sind wir aber vor allem Vermittler zwischen Mensch und Natur“, erklärte der bayerische Ranger Volker Bauer. Im Biosphärenreservat sind derzeit 14 Rangerinnen und Ranger tätig, jeweils sieben in Hessen und Bayern. In Bayern ergänzt zudem ein Digital-Ranger das Team.

Der World Ranger Day am 31. Juli erinnert weltweit an Rangerinnen und Ranger, die sich unter teils gefährlichen Bedingungen für den Natur- und Artenschutz einsetzen. Nach Angaben des WWF sterben jedes Jahr mehr als 100 Ranger im Dienst. In der Rhön stand dagegen der direkte Austausch mit den Menschen im Mittelpunkt. Mit Mitmachangeboten und Erlebnisstationen konnten insbesondere Familien die Natur selbst entdecken. Die offizielle App „Biosphärenreservat Rhön“ bietet zudem digitale Karten, Tourenvorschläge, Informationen zur Natur sowie Hinweise zum Verhalten in den Schutzgebieten. +++

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