Bei einem Verkehrsunfall auf der Landesstraße 3176 zwischen Michelsrombach und Fraurombach sind am Dienstagabend drei Menschen leicht verletzt worden. Rund 70 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren an der Unfallstelle im Einsatz. Die Strecke war zeitweise durch den Unfall und den nachfolgenden Rückstau erheblich beeinträchtigt.
Der Alarm ging um 21.01 Uhr bei den Einsatzkräften ein. Nach Angaben der Polizei vor Ort waren zwei Fahrzeuge hintereinander auf der L3176 von Michelsrombach in Richtung Fraurombach unterwegs. Aus bislang ungeklärter Ursache fuhr ein BMW auf einen vorausfahrenden VW auf.
Durch den Zusammenstoß verlor der Fahrer des BMW die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Wagen geriet auf die Gegenfahrbahn, schoss über diese hinweg und kam im Straßengraben zum Stillstand. Dabei überschlug sich der BMW und blieb schließlich auf dem Dach liegen.
Als die Feuerwehr an der Unfallstelle eintraf, befand sich eine Person noch in dem kopfüber im Straßengraben liegenden BMW. Entgegen der ursprünglichen Alarmierung war die Person nicht eingeklemmt, sondern lediglich im Fahrzeug eingeschlossen. Sie konnte durch den Rettungsdienst aus dem Wagen befreit und anschließend notärztlich versorgt werden.
Auch die beiden Insassen des VW wurden dem Rettungsdienst übergeben. Alle drei Verletzten wurden nach der medizinischen Erstversorgung mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Der VW war nach dem Unfall auf der Fahrbahn zum Stehen gekommen.
Für die Einsatzkräfte gestaltete sich bereits die Anfahrt zur Unfallstelle nicht ganz einfach. Nach Angaben von Patrick Fey, dem stellvertretenden Stadtbrandinspektor der Feuerwehr Hünfeld, verlief der Einsatz selbst ohne besondere Schwierigkeiten. Die kurvige Streckenführung habe die Zufahrt jedoch erschwert. Hinzu kam, dass bereits mehrere Lastwagen auf der Landesstraße warteten und die Einsatzfahrzeuge deshalb teilweise Schwierigkeiten hatten, an der Unfallstelle vorbeizukommen.
In der Folge bildete sich auf der Landstraße ein großer Rückstau. Die Situation zeigte dabei auch die besonderen Bedingungen an diesem Abschnitt der L3176. Die Unfallstelle liegt unmittelbar im Grenzbereich zwischen dem Landkreis Fulda und dem Vogelsbergkreis. Nach Angaben der Feuerwehr kann es dort vorkommen, dass Notrufe bei unterschiedlichen Leitstellen eingehen und dadurch Einsatzkräfte aus beiden Landkreisen alarmiert werden.
Entsprechend waren neben den Hünfelder Feuerwehren auch Kräfte aus dem Vogelsbergkreis vor Ort. Im Einsatz waren die Feuerwehr Hünfeld-Stützpunkt, die Feuerwehr Hünfeld-Michelsrombach, die Feuerwehr Hünfeld-Rudolphshan sowie die Feuerwehr Schlitz. Zusätzlich waren Kräfte des Rettungsdienstes und eine Streife der Polizeistation Lauterbach an der Unfallstelle.
Während die Rettungs- und Bergungsarbeiten ohne besondere Schwierigkeiten verliefen, blieb die Ursache des Unfalls zunächst offen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 70.000 Euro. +++














