Paukenschlag an der Zapfsäule: Ausgerechnet am Tag der Einführung des sogenannten Österreich-Modells erleben Autofahrer in Deutschland einen bitteren Rekord – der Dieselpreis steigt auf ein neues Allzeithoch!
Seit Mittwoch gilt die neue Regel: Preiserhöhungen bei Kraftstoffen sind nur noch einmal täglich erlaubt – und zwar punktgenau um 12 Uhr mittags. Doch was als Maßnahme für mehr Transparenz gedacht war, sorgt direkt zum Start für einen kräftigen Preissprung. Laut ADAC verteuerte sich Super E10 im Vergleich zu kurz vor zwölf um satte 7,6 Cent auf 2,175 Euro. Noch heftiger trifft es Diesel-Fahrer: Hier ging es um 7,5 Cent nach oben auf 2,376 Euro!
Auch im Tagesdurchschnitt zeigt sich die Wucht der Entwicklung: Am Ende des Tages lag der Dieselpreis bei 2,327 Euro – und damit um 0,6 Cent über dem bisherigen Rekord aus dem März 2022. Ein neuer Höchststand, der vielen Autofahrern die Laune verderben dürfte.
Bisher galt ein klarer Rhythmus an den Tankstellen: Morgens zwischen 7 und 8 Uhr war Sprit meist am teuersten, abends zwischen 19 und 20 Uhr am günstigsten. Doch dieses Muster gehört nun der Vergangenheit an. Durch die neue Regel verschiebt sich das Sparfenster – künftig ist Tanken kurz vor dem einzigen möglichen Erhöhungszeitpunkt am Mittag am günstigsten.
Wie sich die neue Preisbremse langfristig auswirkt, bleibt allerdings offen. Klar ist nur: Der Start hätte für Autofahrer kaum bitterer laufen können. +++











