Die Caritas im Bistum Fulda zieht zur Halbzeit des Hessentags eine positive Bilanz ihres bisherigen Engagements. Mit zahlreichen Aktionen rund um Begegnung, Ehrenamt, Inklusion und gesellschaftlichen Zusammenhalt erreicht der Wohlfahrtsverband nach eigenen Angaben viele Besucherinnen und Besucher. Unter dem Motto „Zusammen geht foll was“, angelehnt an das Caritas-Jahresmotto „Zusammen geht was“, beteiligt sich die Caritas mit einem vielseitigen Programm im Zentrum der Hessentagsstadt.
Zu den Publikumsmagneten gehört die Verpflegungsstation „Hof & Herz“ auf dem Caritas-Parkplatz vor dem Dahliengarten. Das Angebot mit Getränken, Bratwürstchen, Eis und dem eigens entwickelten Eistee „CariTee“ werde insbesondere vor den Konzerten auf dem Domplatz stark nachgefragt. „Wir freuen uns sehr über den gelungenen Start und die positive Resonanz der Besucherinnen und Besucher. Mit ‚Hof & Herz‘ schaffen wir einen Ort der Begegnung und tun gleichzeitig Gutes“, sagt Diözesan-Caritasdirektor Dr. Markus Juch. „Es ist schön zu sehen, wie Gemeinschaft hier ganz praktisch erlebbar wird.“
Der Erlös der Verpflegungsstation fließt vollständig in die Schulranzenaktion HOTPacks. Mit dem Projekt unterstützt die Caritas jedes Jahr rund 100 Kinder aus finanziell belasteten Familien mit neuen Schulranzen und Schulrucksäcken. „Die HOTPacks sind uns ein Herzensanliegen. Gerade deshalb freut es uns besonders, dass die Hessentagsbesucher dieses Projekt so aktiv unterstützen“, betont Caritas-Finanzvorstand Ansgar Erb. „Jede verkaufte Bratwurst, jedes Getränk hilft dabei, Kindern einen guten Start ins neue Schuljahr zu ermöglichen“, ergänzt Susanne Saradj, Geschäftsführerin des Regionalcaritasverbandes Fulda-Geisa. „Hof & Herz“ ist noch bis einschließlich 22. Juni täglich von 17 bis 22 Uhr geöffnet.
Ein weiteres Angebot befindet sich in der ehemaligen Dombuchhandlung. Im „Brot & Wein“ übernehmen Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam die Bewirtung der Gäste. „Wir freuen uns, dass dieses Gebäude für die Zeit des Hessentags wieder belebt wird. Mit einem inklusiven Konzept schaffen wir dort die Möglichkeit, Teilhabe zu leben“, erklärt Dr. Juch.
Auch beim Inklusionstag an der Himmelsbühne war die Caritas gemeinsam mit weiteren Partnern vertreten und präsentierte ihre Einrichtungen und Angebote. Großen Zuspruch fand zudem die Ehrenamtsaktion „Ehrenamt to go“, bei der Besucher Herzensgrüße für Menschen in Pflegeeinrichtungen sowie für Pflegekräfte gestalteten und sich mit den Möglichkeiten freiwilligen Engagements beschäftigten. „Die Resonanz auf unsere Ehrenamtsaktion hat gezeigt, wie groß die Bereitschaft vieler Menschen ist, sich für andere einzusetzen“, sagt Dr. Juch.
Darüber hinaus beteiligt sich die Caritas am ökumenischen Kirchenauftritt „Im Herzen eins“, der an vier Standorten entlang der Hessentagsstraße vertreten ist. In der Severikirche sorgt unter anderem das Tischfiguren-Theater von Andreas Wahler für Unterhaltung bei Kindern und Erwachsenen. Den Abschluss des Hessentags bildet am Sonntag der große Festzug, an dem sich die Caritas mit einer inklusiven Gruppe beteiligt. Wie viele weitere Aktionen ist auch dieser Auftritt Teil des gemeinsamen Projekts „Im Herzen eins“.
„Unser Ziel war es, den Hessentag aktiv mitzugestalten und Räume für Begegnung zu schaffen – genau das erleben wir gerade“, sagt Ann-Katrin Jehn, Leiterin des Fachbereichs Marketing und Kommunikation. „Die bisherigen Tage zeigen: Gemeinschaft entsteht dort, wo Menschen zusammenkommen, sich einbringen und füreinander da sind. Oder kurz gesagt: Zusammen geht foll was.“ +++ red.













