Ein medizinischer Notfall könnte die Ursache für einen tödlichen Alleinunfall auf der A5 bei Breitenbach am Herzberg gewesen sein. Am Dienstagabend ist dort ein 64-jähriger Autofahrer aus Neu-Anspach ums Leben gekommen. Nach Angaben der Polizeiautobahnstation Bad Hersfeld kam der Mann vermutlich aus medizinischen Gründen von der Fahrbahn ab.
Der Unfall ereignete sich am Dienstag, 25. August, gegen 17.55 Uhr auf der Gemarkung Breitenbach am Herzberg in Fahrtrichtung Frankfurt am Main. Ein Zeuge, der unmittelbar hinter dem Fiat Doblo fuhr, beobachtete nach Angaben der Polizei, dass der Wagen ohne erkennbaren Grund nach rechts von der Fahrbahn abkam und schließlich im Graben zum Stehen kam.
Der Zeuge setzte umgehend einen Notruf ab und holte den bewusstlosen Fahrer aus dem Fahrzeug. Eine zufällig hinzukommende Ärztin begann sofort mit der Reanimation. Auch Beamte der Polizeistation Bad Hersfeld unterstützten die Wiederbelebungsmaßnahmen nach ihrem Eintreffen.
Für die Landung eines Rettungshubschraubers musste die Fahrbahn vollständig gesperrt werden. Der hinzugezogene Notarzt konnte jedoch nur noch den Tod des 64-Jährigen feststellen. Nach Angaben der Polizei wurden keine Verletzungen festgestellt, die den Unfall verursacht haben könnten. Auch am Fiat Doblo entstand lediglich leichter Sachschaden.
Zur Klärung der Unfallursache hat die Staatsanwaltschaft Fulda einen Gutachter mit der Rekonstruktion des Unfallgeschehens und der Überprüfung des technischen Zustands des Fahrzeugs beauftragt. Damit soll insbesondere geklärt werden, wie es zu dem Abkommen von der Fahrbahn kam.
Die Vollsperrung führte am Dienstagabend zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Es bildete sich ein kilometerlanger Rückstau auf der A5. +++













