1:2 – SG Barockstadt geht bei Stuttgarter Kickers in Front, verliert aber mit 1:2

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Den Fußballern der SG Barockstadt Fulda-Lehnerz ist es nicht gelungen, bei den Stuttgarter Kickers zu punkten. Sie zogen in der Regionalliga Südwest im GAZI-Stadion auf der Waldau am Samstagnachmittag mit 1:2 (1:1) den Kürzeren. Nach knapp 20 Minuten hatten die Gäste durch Emmanuel Elekwas Tor noch in Führung gelegen. Aus Sicht der SGB war es die dritte Niederlage in Folge – nach den Misserfolgen in Kaiserslautern und am Mittwochabend gegen Eintracht Frankfurts Zweite. Insgesamt stehen sechs sieglose Spiele zu Buche – den bisher einzigen Sieg dieser Saison gab es zum Saisonauftakt in Trier.

Für das Gästeteam und seinen Trainer Daniyel Cimen war es ein Spiel der Erkenntniss Fuldas Trainer klang äußerst ärgerlich – und das konnte man nachvollziehen. „Täglich grüßt das Murmeltier“, sagte er etwas flapsig, aber voll zutreffend. Zu 100 Prozent. „Wie wir die Tore bekommen, das ist der absolute Wahnsinn“, erklärte er. Das erste Gegentor, das die SGB kurz vor der Pause zu einem nicht eben günstigen Zeitpunkt schlucken musste, verglich er so: „Es war eine gefühlte Kopie des 1:1 vom Mittwoch. Ein einfacher Chipball hinter die Kette.“ Auch den folgenden Aspekt und Eindruck mochte er nicht so leicht abschütteln. „Wir haben uns keinesfalls versteckt und wieder einmal Riesen-Aufwand betrieben – uns aber erneut nicht belohnt.“

Die SGB hatte wiederum gute Phasen, „aber das reicht in dieser Liga nicht. Durch diese Fehler machst du es dem Gegner viel zu leicht“. Cimen merkte an, dass seinem Team „auch das Spielglück“ gefehlt habe. Das müsse man sich aber auch erarbeiten – und notfalls erzwingen. Die erste Halbzeit verlief den Torchancen nach ausgeglichen. Was den Coach ärgerte: „Wir müssen mit der Führung in die Pause gehen.“ Bei Stuttgarts Ausgleich sei „vielleicht auch der psychische Punkt“ hinzugekommen. Während der Treffer die SGB etwas zurückwarf, habe Stuttgart „Selbstvertrauen freigeschaufelt“. Dass die Kickers aber nach 55 Minuten einen Elfer verschossen, auch das tat dem Auftritt des Gastgebers keinen Abbruch. Im Gegenteil: Sebastian Müller traf von der Strafraumgrenze, als sein Schuss noch abgefälscht wurde und für SGB-Keeper Jannik Horz nicht zu halten war.

Das Team aus Osthessen versuchte nach dem 1:2-Rückstand alles, die Kickers indessen waren im Verteidigen sehr präsent. Und Cimen zog ein Fazit, das bitter schmeckte. „Der Ausgang war ärgerlich. Und er ist sehr enttäuschend. Der Lerneffekt muss jetzt einsetzen, wenn wir wieder mal dreifach punkten wollen. Wir müssen aus unseren Fehlern lernen. Das war ein bitterer Abschluss der Englischen Woche.“ Alle hoffen auf Besserung bei der nächsten Gelegenheit: am nächsten Samstag, wenn die U23 des Bundesligisten SC Freiburg zu Gast ist.

Stuttgarter Kickers: Dornebusch – Zukaj, Glessing, Müller (88. Molinari), Frauendorf, Blank, Zaiser (70. Fisher). Schwab (57. Fundel), Trslic, Udogu, Bosic (70. Stojak)

SG Barockstadt: Horz – Kraft (57. Iljazi), Habermehl, Frey, Hillmann (77. Reinhard) – Sarpei – Ivankovic (77. Göbel), Pomnitz – Gün (67. Wähling), Schmitt (57. Dittmann) – Elekwa

Schiedsrichter: Mika Forster

Zuschauer: 3.480

Tore: 0:1 Emmanuel Elekwa (19.),1:1 Dejan Bozic (44.), 2:1 Sebastian Müller (62.)

Besonderes Vorkommnis: Melkamu Frauendorf knallt Foulelfmeter übers Tor (56.) +++ rl

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