10.000 Quadratmeter Wald bei Alsfeld-Lingelbach in Flammen – Rund 160 Einsatzkräfte im Großeinsatz

Ein Waldbrand hat am Sonntagmittag bei Alsfeld-Lingelbach einen Großeinsatz von Feuerwehren aus mehreren Gemeinden und zwei Landkreisen ausgelöst. Gegen 11.20 Uhr wurden die Einsatzkräfte alarmiert, nachdem das Feuer offenbar von der Deutschen Flugsicherung gemeldet worden war. Nach Angaben von Marcel Büttner, Kreisbrandinspektor des Vogelsbergkreises, hatte ein Pilot den Brand während eines Überflugs entdeckt und gemeldet.

Bereits auf der Anfahrt sei deutlich geworden, dass es sich um einen größeren Einsatz handeln würde. Daraufhin wurden weitere Kräfte nachalarmiert. In der Gemarkung Lingelbach, unweit der Kreisgrenze, nahmen Feuerwehren aus dem Vogelsbergkreis sowie dem Kreis Hersfeld-Rotenburg gemeinsam die Brandbekämpfung auf.

Der Wind trieb die Flammen in nördliche Richtung, wo sich auch eine Windkraftanlage befindet. Den Einsatzkräften gelang es jedoch, den Brand rasch einzudämmen und eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Nach ersten Angaben brannte eine Fläche von rund 10.000 Quadratmetern Wald.

„Aufgrund der Größe und Dynamik des Feuers wurden drei Katastrophenschutz-Löschzüge des Vogelsbergkreises alarmiert zur personellen Unterstützung“, sagte Kreisbrandinspektor Marcel Büttner. Zusätzlich rückten die Führungsgruppe sowie die Drohnenstaffel des Deutschen Roten Kreuzes an. Am Nachmittag waren insgesamt rund 160 Einsatzkräfte vor Ort.

Mit der Eindämmung des Feuers war der Einsatz jedoch noch nicht beendet. Im Anschluss begannen die Feuerwehrleute damit, den Waldboden umzugraben, um versteckte Glutnester aufzuspüren und abzulöschen. Diese Nachlöscharbeiten erfordern einen hohen Personalaufwand. Die Versorgung der Einsatzkräfte mit Löschwasser wird durch Tanklöschfahrzeuge aus beiden Landkreisen sichergestellt. +++ red.

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