Der Name erinnert noch an die leuchtenden Anfänge der Lichtwerbung – doch Neon Zentgraf ist längst viel mehr als Neon. Beim Besuch von Landrat Thorsten Stolz, Maintals Bürgermeisterin Monika Böttcher und dem Ersten Stadtrat Karl-Heinz Kaiser auf dem Firmengelände in Maintal-Hochstadt machten die Geschäftsführer und Brüder Klaus und Dirk Zentgraf klar, wie sehr sich ihr Unternehmen in den vergangenen Jahrzehnten gewandelt hat. „Neon ist heute nur noch ein kleiner Teil unseres Produktportfolios“, erklärten sie. Früh habe man auf LED-Technologie gesetzt und die Chancen erkannt, die in ihr stecken. Eine Entscheidung, die sich ausgezahlt hat.
Seit 2024 hat das Unternehmen seinen Sitz in Maintal, nachdem es zuvor mehr als 73 Jahre lang in Frankfurt beheimatet war. Ein Schritt, der gut überlegt war – und notwendig. Denn Neon Zentgraf blickt auf eine bewegte Firmengeschichte zurück, in der technischer Fortschritt immer wieder neue Wege eröffnete, aber auch Platzprobleme mit sich brachte. Mehrfach musste der Betrieb innerhalb Frankfurts umziehen, um weiter wachsen zu können. Irgendwann jedoch waren die Möglichkeiten ausgeschöpft. In Maintal wurde die Geschäftsführung fündig – und ist überzeugt, die richtige Entscheidung getroffen zu haben: mitten im Rhein-Main-Gebiet, hervorragend angebunden und mit Raum für weitere Entwicklung.
Klaus und Dirk Zentgraf führen das Familienunternehmen heute in dritter Generation. Gegründet wurde Neon Zentgraf 1951 in Frankfurt, in einer Zeit des wirtschaftlichen Aufbruchs und des wachsenden Bedarfs an handwerklich gefertigter Außenwerbung. Präzision, enge Kundenbeziehungen und der stetige Ausbau des Leistungsspektrums prägten von Beginn an den Betrieb. Schnell machte sich der Name über die Stadtgrenzen hinaus einen Ruf. Bis heute sind die Ergebnisse dieser Arbeit sichtbar – buchstäblich: Ein Großteil der Hochhäuser der Frankfurter Skyline trägt Lichtwerbung aus dem Hause Zentgraf. Statt klassischer Neonröhren leuchtet dort längst moderne LED-Technik, die im Unternehmen seit Beginn der 2000er-Jahre entwickelt wird. „Die Neuausrichtung unseres Vaters hat sich als goldrichtig erwiesen“, betonten die beiden Geschäftsführer. Sie habe dem Unternehmen neue Möglichkeiten eröffnet und vor allem die Zukunftsfähigkeit gesichert, von der Neon Zentgraf heute profitiert.
Landrat Thorsten Stolz nutzte den Besuch, um die Bedeutung solcher Unternehmen für die Region hervorzuheben. Der Main-Kinzig-Kreis fördere gezielt das Entwicklungspotenzial mittelständischer Betriebe, unter anderem durch eine leistungsfähige Infrastruktur in den Gewerbegebieten. Die Nähe zu den Großstädten, die direkte Anbindung an die Autobahn und die Verkehrsknotenpunkte der Region seien ein entscheidender Standortvorteil. Für Stolz passt hier alles zusammen: wirtschaftlicher Erfolg und regionale Verantwortung in einer boomenden Fortschritts-Region.
Auch Bürgermeisterin Monika Böttcher zeigte sich beeindruckt vom Engagement des Unternehmens. Neon Zentgraf habe unmittelbar nach dem Umzug den Kontakt zum Rathaus und zur Wirtschaftsförderung gesucht und sich aktiv eingebracht. Die angebotene Mitarbeit in Arbeitsgruppen zur Weiterentwicklung des Standorts bezeichnete sie als besonderes Beispiel für engagiertes Unternehmertum und als echten Gewinn für die kommunale Wirtschaftsentwicklung.
Heute beschäftigt Neon Zentgraf 15 Mitarbeitende und arbeitet zusätzlich mit einem gewachsenen Netzwerk spezialisierter Kooperationsfirmen zusammen. Von der Planung über die Umsetzung bis hin zur Wartung bietet das Unternehmen sämtliche Leistungen aus einer Hand an. Der Blick ist dabei klar nach vorn gerichtet: auf nachhaltige Technologien, qualifizierte Fachkräfte und eine enge Verbundenheit mit der Region, in der das Unternehmen weiter wachsen will. +++ adm











