Hessen steht ein winterlicher Tag mit teils sonnigen Abschnitten, aber auch vielen Wolken bevor. Zunächst bleibt es trocken, während die Temperaturen im Flachland auf 0 bis 5 Grad klettern. Die mildesten Werte werden in Südhessen erreicht, wo sich der Winter noch vergleichsweise zurückhaltend zeigt. In den höheren Lagen dagegen bleibt die Kälte fest im Griff: Dort herrscht mit Höchstwerten zwischen -4 und -1 Grad weiterhin Dauerfrost.
Doch am späten Abend und in der Nacht kippt die Wetterlage spürbar. Von Westen ziehen teils kräftige Schneefälle auf, die für gefährliche Glätte sorgen können. Bis zum Morgen werden verbreitet 5 bis 10 Zentimeter Neuschnee erwartet, in Staulagen sind sogar bis zu 15 Zentimeter möglich.
Im südlichen Flachland zeigt sich der Niederschlag weniger winterlich: Hier fällt weniger Schnee oder es bildet sich Schneematsch, zudem kann der Schnee in der zweiten Nachthälfte teilweise in Regen übergehen. Die Temperaturen sinken in der Nacht auf Werte zwischen 1 Grad im Süden und -4 Grad im Norden, in den Hochlagen werden sogar eisige -6 Grad erreicht.
Der kommende Tag präsentiert sich anschließend mit wechselnder bis dichter Bewölkung und zeitweisen Schauern. Im Bergland können diese auch als Schnee fallen und vereinzelt sogar von Graupelgewittern begleitet werden. Insgesamt wird es etwas milder: Die Höchstwerte liegen zwischen 3 und 6 Grad, im Süden können sie auf bis zu 9 Grad steigen.
Dazu frischt der Wind spürbar auf und kann besonders bei Schauern steife Böen entwickeln – ein turbulenter Wetterwechsel, der Hessen weiter fest im winterlichen Griff hält. +++ red.











