Matsch, Schnee und Eisglätte sorgen derzeit in Teilen des Landkreises Fulda für erhebliche Probleme bei der Müllabfuhr. Besonders betroffen sind höher gelegene Gebiete, doch auch wenn nicht alle Städte und Gemeinden gleichermaßen unter den winterlichen Bedingungen leiden, kommt es im gesamten Abfuhrgebiet zu Verzögerungen. Die Kreisverwaltung bittet Bürgerinnen und Bürger deshalb, noch nicht geleerte Mülltonnen weiterhin auf ihrem Grundstück stehen zu lassen – so, dass sie vom Gehweg oder von der Straße aus gut erreichbar sind und keine Gefahr darstellen.
Der Winterdienst arbeitet nach Kräften, kann jedoch nicht alle Straßen und Wege gleichzeitig räumen. Entsprechend langsam kommen die Müllfahrzeuge voran. Vor allem Nebenstraßen sowie Strecken mit starkem Gefälle oder deutlichen Steigungen bereiten Probleme. Diese sind für die schweren Fahrzeuge häufig nicht befahrbar, sodass teilweise mehrere Anfahrtsversuche nötig werden. Immer wieder kommt es auch vor, dass Müllfahrzeuge liegen bleiben oder sich festfahren und ihre Tour erst nach einer erfolgreichen Räumung fortsetzen können.
Die Verzögerungen wirken sich dabei nicht nur auf einzelne Orte aus. Wenn Fahrzeuge in besonders stark betroffenen Gemeinden deutlich mehr Zeit benötigen oder ganz feststecken, geraten auch die Abfuhrpläne in anderen Gemeinden durcheinander. Geplante Touren können dann nicht mehr wie vorgesehen durchgeführt werden.
Die Entsorgungsunternehmen versuchen derzeit, ihre Fahrzeugkapazitäten so weit wie möglich zu verstärken, um die Rückstände aufzuholen und die ausstehenden Leerungen schnellstmöglich nachzuholen. Eine schnelle Entspannung der Lage ist jedoch nicht in Sicht. Nach den aktuellen Wetterprognosen ist auch in der kommenden Woche mit anhaltenden oder sogar zunehmenden Behinderungen bei der Müllabfuhr im Landkreis Fulda zu rechnen. +++









