Das Weihnachtsgeschäft ist auch am vierten Adventswochenende hinter den Erwartungen vieler Einzelhändler zurückgeblieben. Das zeigt eine Umfrage des Handelsverbandes Hessen unter seinen Mitgliedsbetrieben. Demnach verlaufen die Umsätze im bisherigen Weihnachtsgeschäft bei einem Großteil der hessischen Händlerinnen und Händler enttäuschend und liegen unter den erhofften Ergebnissen.
„Das Weihnachtsgeschäft bleibt anspruchsvoll. Viele Konsumentinnen und Konsumenten kaufen inzwischen sehr kurzfristig. Entscheidend für eine Gesamtbilanz sind jetzt die letzten 2,5 Tage bis Heiligabend“, erklärte Sven Rohde, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Hessen. Auch aus Sicht des Verbandes wird sich erst kurz vor dem Fest zeigen, ob das Geschäft noch Fahrt aufnimmt oder das Weihnachtsgeschäft insgesamt schwach bleibt.
Umfragen zufolge wollen oder können viele Menschen in diesem Jahr weniger Geld für Geschenke ausgeben. Ein wesentlicher Grund dafür sind die deutlich gestiegenen Preise, die bei vielen Verbraucherinnen und Verbrauchern für Zurückhaltung sorgen. Die anhaltende Unsicherheit macht sich im Handel spürbar bemerkbar.
Gleichzeitig berichten einzelne, insbesondere kleinere Handelsunternehmen von stabilen oder sogar leicht positiven Umsatzergebnissen. Diese Betriebe konnten sich bislang besser behaupten. Insgesamt jedoch bleibt das Bild im hessischen Einzelhandel angespannt: Die Kaufzurückhaltung der Kundinnen und Kunden prägt weiterhin das Weihnachtsgeschäft – und setzt die Hoffnung der Händler nun voll auf die letzten Tage bis zum Heiligen Abend. +++ adm









