Wechsel an der Spitze der Rhöner TAG – Korell folgt auf „Rhönkanzler“ Helfrich

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Gersfelder Rathauschef Dr. Steffen Korell

In der touristischen Arbeitsgemeinschaft (TAG) „Die Rhöner“ hat es eine personelle Zäsur gegeben, die mehr ist als ein bloßer Wechsel auf dem Papier. Die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der beteiligten Kommunen haben den Gersfelder Rathauschef Dr. Steffen Korell zu ihrem neuen Sprecher bestimmt. Er tritt damit die Nachfolge von Manfred Helfrich aus Poppenhausen an – einer Figur, die die Zusammenarbeit seit der Gründung im Jahr 2008 geprägt hat wie kaum ein anderer.

Helfrich, der in den regionalen Medien nicht ohne Grund als „Rhönkanzler“ bezeichnet wurde, hatte die Rolle des Sprechers über Jahre hinweg mit sichtbarem Engagement ausgefüllt. Unter seiner Mitwirkung entwickelte sich die TAG zu einem belastbaren Netzwerk, das über kommunale Grenzen hinweg funktioniert – ein Umstand, der in der oft kleinteiligen Struktur ländlicher Räume alles andere als selbstverständlich ist.

Gerade diese enge Kooperation gilt als eigentliche Stärke der Arbeitsgemeinschaft. Zahlreiche Projekte wurden in den vergangenen Jahren gemeinsam angestoßen und umgesetzt – Vorhaben, die für sich genommen für einzelne Gemeinden kaum zu bewältigen gewesen wären. Die Bündelung von Interessen und Ressourcen hat sich dabei nicht nur als pragmatischer Ansatz erwiesen, sondern als notwendige Antwort auf die Herausforderungen einer Region, die touristisch viel zu bieten hat, strukturell aber immer wieder an ihre Grenzen stößt.

Mit Korell übernimmt nun ein neuer Akteur diese koordinierende Rolle. Dass er sich bereit erklärt hat, die Aufgabe zu übernehmen, wird innerhalb der TAG ausdrücklich begrüßt. Gleichzeitig ist der Wechsel auch ein Moment der Rückschau: Der Dank an Helfrich fällt entsprechend deutlich aus und verweist auf eine Phase, in der die Zusammenarbeit nicht nur aufgebaut, sondern auch stabilisiert wurde.

Für künftige Anfragen und Abstimmungen steht Korell ab sofort als Ansprechpartner zur Verfügung. Die Erwartung ist klar umrissen: Die erfolgreiche Linie der vergangenen Jahre soll fortgeführt werden – unter neuen Vorzeichen, aber mit dem gleichen Anspruch an gemeinsames Handeln. +++

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